Alkoholverbot in der Bahn und an Bahnhöfen | Zugreiseblog

Alkoholverbot in der Bahn und am Bahnhof

David

Hi, ich bin David, der Gründer des Zugreiseblog. Hier erfährst du alles zum Slow Traveling per Zug – egal, ob beim Interrail in Europa, Work and Travel in Australien oder beim Backpacking durch Südostasien. Du bist neu hier? Dann lies am besten, worum es in meinem Bahnblog geht.

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28 Antworten

  1. Michael sagt:

    Ich kann diesen Schritt der DB nur begrüßen und würde mich freuen, wenn dieses Verbot auf den kompletten ÖPNV ausgedehnt werden würde. Im Fernverkehr sollte dieses Verbot ebenfalls eingeführt werden. Leider kommen gerade die Fußballfans schon stark alkoholisiert am Bahnhof an so das dieses Verbot dann nicht mehr wirksam ist.

    • Helmut Funk sagt:

      Du hast noch andere Gruppen vergessen !!! Handball- Eishochey-Fans usw. und nicht zu vergessen Besucher von Rockkonzerten, sowie das sturzbetrunkene Partyvolk das sich an der Station Reeperbahn in die S-Bahn quetscht.
      Ist ja total einfach alles auf den Fussballfan abzuschieben!!!
      Wie wäre ein “Käsefuss-Verbot” im ÖPNV ??? dann würde mal der Mief aus der Bahn verschwinden!!!
      Geht nicht ist nur einmal im Jahr Weihnachten !!!

  2. Lard sagt:

    Im Hamburger Verkehrsverbund gibt es so ein Verbot bereits seit einigen Jahren. Ich hab aber nicht das Gefühl, dass sich allzu viele davon abhalten lassen. Ebenso wie auf Bahnsteigen immer noch geraucht wird. Trotzdem begrüße ich das Verbot und fände es schön, wenn es deutschlandweit eingeführt werden würde. Gerade im Fernverkehr trifft man am Wochenende genung alkoholisierte Gruppen, die sich auch von den Preisen im Bordbistro nicht abschrecken lassen.

  3. Thorben sagt:

    Neben der Nordwestbahn hatte auch schon der ebenfalls zum größten Teil in Niedersachsen verkehrende Metronom und der ENNO in Ostniedersachsen ebenfalls ein Alkoholverbot auf den zentralen Achsen Hamburg–Uelzen–Hannover–Göttingen, Hannover–Wolfsburg und Hildesheim–Braunschweig–Wolfsburg. Allein davon dürften schon sehr viele Niedersachsen profitiert haben. Da ich aus der Ecke komme, kann ich bestätigen, dass es im Metronom und ENNO auch immer viel sauberer war als im Harz-Weser-Netz. Von daher ist der Schritt von DB Regio vollkommen richtig und ich als Anwohner freue mich natürlich besonders. Aber was mir auffällt: Das Verbot soll laut Tabelle nur bis Walkenried bzw. Ellrich gelten, obwohl die Züge bis Nordhausen fahren. Hat da vielleicht das Labd Niedersachsen bzw. die LNVG ihre Finger im Spiel gehabt?

  4. Willy sagt:

    Ich finde das gut, endlich keine leeren Bierflaschen oder ähnliches. Manchmal dachte ich mir, wenn ich in ein Zug einsteige, dass ich in der Kneipe sitze. Fehlt nur noch der Zigarettenqualm.

  5. Daniel sagt:

    Lasst mal die Kirche im Dorf! Ich pendle wochentäglich zwischen Leipzig und Berlin im ICE und habe noch nie irgendwelche Schwierigkeiten gehabt in der 1. Klasse und trinke auch zwei Feierabendbier, gerade das ist doch der Vorteil des ICE, das Bordrestaurant! Die die wirklich saufen wollen tun das auch bei Verbot!

    • Rollstuhlfahrer sagt:

      Sei froh das Du durch den Zug laufen und Deinen Sitzplatz frei wählen kannst. Wärst Du auf das Mehrzweckabteil angewiesen, das von den Alkoholtrinkern für diese Eskapaden ganz gezielt ausgewählt wird, würdest Du anders darüber denken.

  6. Markus sagt:

    Also ich bin auch dagegen. Wem stört es den wenn man im Speisewagen ein Bier trinkt?
    Und die die Probleme machen weil es betrunken sind, trifft man damit auch nicht, weil diese bereits betrunken in den Zug einsteigen.

    • Daniel sagt:

      Genauso sehe ich das auch! Obwohl ich der Meinung bin das diese Probleme im Fernverkehr eher selten sind! Im Nahverkehr kann ich so ein Verbot schon eher nachvollziehen, obwohl dann muss man es auch durchsetzen!

  7. Chris sagt:

    Hier in GB gibt es “alkoholfreie” Züge – spezifische Züge auf spezifischen Tagen, meistens für Fussballspiele, wo die Polizei Problemen erwarten.
    z.B. https://www.virgintrainseastcoast.com/faq/on-board/on-board-experience/is-alcohol-allowed-on-board/

  8. jon kolo sagt:

    in stade ist es schon lange verboten anm bahnhof alkohol zu konsumieren

  9. Rolli sagt:

    wieso nur in Norddeutschland? Wird hier mehr gesoffen oder gepöbelt? Warum nicht im gesamten Gebiet der Bahn? Alkohol ist wie Tabak: Verzichtbar und überflüssig.

  10. Cassia Freire sagt:

    Ich kann diesen Schritt der DB nur begrüßen und würde mich freuen, wenn dieses Verbot auf den kompletten ÖPNV ausgedehnt werden würde.

  11. butzi sagt:

    metronom war im Norden tatsächlich der Vorreiter – auch wenn die unternehmerischen Möglichkeiten der Gestaltung im Nahverkehr eher begrenzt sind. Hier hat meist der Aufgabenträger das letzte Wort.
    Man stelle sich nur mal den Fernverkehr ohne Alkohol vor – die Deutsche Bahn wäre in kürzester Zeit pleite ;)

    • Helmut Funk sagt:

      Vorreiter im Norden war der HVV, während in der S-Bahn Hamburg und sonstigen HVV Verkehrsmitteln nicht mehr “getrunken” werden durfte war es in den Zugen des Metronom (Auch auf Strecken des HVV) noch gestattet, bis man bei Metronom “nachzog”.

  12. Sven Harlo sagt:

    Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass ein Alkoholverbot im Bahnhof oder im Zug irgendetwas ändert? Die alkoholisierten Randalierer und Gewalttäter kommen schon voll am Bahnhof/Zug an (von Partys, Fussballspielen oder sonstwo), an der zunehmenden Gewalt wird sich nur durch mehr Sicherheitspersonal etwas ändern. Aber dafür ist die Bahn zu geizig, lieber ein billiges Alkoholverbot, das im Zweifel den Pendler trifft der sich nach einem harten Arbeitstag friedlich ein Bier im Zug gönnen will. Bitte hinterfragt doch solche Strategien selbst einmal und macht euch Gedanken….

  13. Leon sagt:

    Ich bin eindeutig gegen ein solches Verbot. Ich trinke selbst gerne mal ein einzelnes Feierabendbier im Zug. Das ist auch einer der Gründe, warum ich lieber Bahn als Auto fahre, denn im Auto könnte ich mir das nicht erlauben.
    Die Besoffenen, die Probleme machen, werden dadurch nicht abgehalten. Sie steigen oft bereits betrunken ein oder würden sich wahrscheinlich eh nicht an das Verbot halten.
    Ferner habe ich bisher nur wenige problematische Gruppen im Zug gesehen. Viel häufiger sehe ich Alkoholtrinkende, die sich vollkommen in Ordnung verhalten. Schlimm wird es fast nur bei Fußballspielen.
    Alkohol ist nicht inhärent böse. Mit einem solchen Verbot trifft man einfach die Falschen.

    Ein Kompromiss wäre, einfach ein Alkoholverbot nur in manchen Waggons einzuführen. Es gibt ja jetzt schon in einigen Zügen Ruhewagen. Warum führt man nicht einfach dort das Alkoholverbot ein? Dann können die Leute weiter ihr Feierabendbier genießen und wer sich davon belästigt fühlt, kann einfach ins Ruheabteil gehen.

  14. Dr. Wolfgang Lechleitner sagt:

    Nach dem Tarif des Verkehrsververbundes Stuttgart (VVS) dürfen Fahrgäste in der Stuttgarter S-Bahn keinen Alkohol konsumieren, wenn sie als Fahrkarte eine VVS-Fahrkarte benutzen. Benutzen sie aber eine DB-Fahrkarte, dann dürfen sie auch in der Stuttgarter S-Bahn Alkohol konsumieren, denn der DB-Tarif enthält für Baden-Württemberg kein Alkoholkonsumverbot. Dies sollte vereinheitlicht werden.

    • David sagt:

      Hallo,

      danke für den Hinweis, im aktuellen TVA ist von der Rücknahme allerdings noch nichts zu lesen. Werde jetzt mal bei der Bahn nachfragen, was diese Posse genau sollte.

      Viele Grüße

      David

  15. Andre sagt:

    Ein Alkohlverbot im gesamten ÖPNV der VBB das würde ich sehr gut finden

  16. Tobias Hasselwander sagt:

    Meh ich hatte selbst noch nie Schwierigkeiten und gerade bei Fernzügen ist die Fahrt ohne Alkohol kaum auszuhalten.
    Es ist ja nicht so das betrunkene Arschlöcher im nüchternen Zustand ausgesprochen tolle Mitmenschen sind.

  17. Rollstuhlfahrer sagt:

    Als Rollstuhlfahrer begrüße die Entscheidung des Alkoholverbots und wünsche mir ein Deutschland weites Alkoholverbot auf allen Regional- und S- Bahn Strecken. Die Fahrgäste, die während der Fahrt Alkohol trinken und sich daneben benehmen wollen, suchen sich ganz geziehlt das Mehrzweckabteil eines Zuges aus. Das Mehrzweckabteil ist immer am Ende oder am Anfang des Zuges und verfügt über eine elektrische Rampe. Dieses Abteil ist für Fahrradfahrer, Rollstuhlfahrer und Kinderwagen vorgesehen. Im Gegensatz zu den anderen Nutzern dieses Abteils, kann ein Rollstuhlfahrer diesen Trinkern nicht aus dem Weg gehen. Er muss bei ihnen bleiben, denn der Verbindungsweg in andere Abteile ist viel zu schmal für einen Rollstuhl. Den Zug verlassen kann man auch nicht einfach mal so. Die Ein- und Ausgänge der DB Regio können Rollstuhlfahrer nur mit Hilfe eines Zugbegleiters verlassen. So kam es schon vor, dass ich über eine Stunde in einer Alkohollache stand und es füchterlich stank, weil einer der alkoholisierten Fahrgäste meinte, seine Notdurft mitten in den Zug setzten zu müssen weil gerade jemand anderes auf der Toilette war.

  18. Helmut Funk sagt:

    Jetzt hat man es geschafft gegen die Raucher in der Öffentlichkeit (Bahn, Kneipe usw.) vorzugehen, da braucht man nun ein neues “Feindbild”. Alkoholverbot Fernverkehr? und der Herr Manager bekommt in der 1. Klasse vom Zugbegleiter seinen Rotwein am Platz serviert!!! WANN KOMMT ENDLICH DAS ALKOHOLVERBOT IN DER KNEIPE????

  19. Stephan sagt:

    Ein Alkoholverbot erfordert Augenmaß bei der Umsetzung, daran scheint es zu hapern. Selbst erlebt, wie man sich nicht an die grölenden Fußballfans ran wagte, sondern sich eine Person griff, die gar nichts damit zu tun hatte und offensichtlich über das Verbot gar nicht im Bilde war. Wenn überhaupt, bitte mit klaren Ansagen, deutlichen Hinweisen und grundsätzlich einer vorhergehenden Ermahnung bei sich normal verhaltenden Reisenden. Bei mir fliegt jetzt jede angerissene Flasche aus dem DB-Fernverkehr ungeleert in den Müll, ich finde es unzumutbar, rauszufinden, ob in der Anschlussverbindung Alkohol (wieder) gestattet oder nicht (mehr). Einige Nahverkehrsgesellschaften verkaufen sogar Spirituosen an Bord, im Anschlusszug darf ich dann 40 EUR abdrücken?

    Habe es auch erlebt, dass “Profitrinker” ihre Ration vorher umgefüllt haben. Und dann? Allgemeines Trinkverbot? Ich vermute übrigens stark, der glücklicherweise zurückgehende Vandalismus ist nicht dem Verbot, sondern den veränderten Sicherheitskonzepten (vor allem den Kameras und der Präsenz von Ordnungskräften) zu verdanken. Kein noch so umfassendes Alkoholverbot wird das ersetzen können.

  20. Christoph sagt:

    Da kann ich mich einigen meiner Vorredner nur anschließen: Das Rauchen in Zügen ist seit langem komplett verboten. Bitte lasst uns das Bier! Wenn das Recht dazu wegfiele, wäre für mich das Auto in Zukunft das alternativlose Verkehrsmittel.

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