Israel mit dem Zug: Fahrpläne, Zugtickets und Reisetipps | ZRB

Israel mit dem Zug: Fahrpläne, Zugtickets und Reisetipps

David

Hi, ich bin David, der Gründer des Zugreiseblog. Hier erfährst du alles zum Slow Traveling per Zug – egal, ob beim Interrail in Europa, Work and Travel in Australien oder beim Backpacking durch Südostasien. Du bist neu hier? Dann lies am besten, worum es in meinem Bahnblog geht.

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20 Antworten

  1. Bernt sagt:

    Hallo David. Klasse deine Info über die Zugverbindungen, Züge, Fahrscheine, usw. Wir waren letztes Jahr in Jerusalem. Hat und super gefallen. In 5 Wochen gehen wir 14 Tage nach Tel Aviv. Zuerst wollten wir ein Auto mieten, aber nun fahren wir mit dem Zug nach Akko. Dank deiner Info!

  2. Bernt sagt:

    Noch ne Frage. Die RavKav kennen und haben wir von der Jerusalemer Straßenbahn. Aber die geht da wahrscheinlich nicht. Oder ist die universal?

    • David sagt:

      Hallo Bernt,

      sorry für die späte Antwort, ich habe deinen Kommentar eben erst gesehen! Doch, die Rav Kav ist eine universelle Karte für den Nahverkehr in ganz Israel.

  3. Raimo Koch sagt:

    Hallo David,schöner Bericht, kann ich bestätigen. Ticketkauf geht am schnellsten an jedem Bahnhof am Schalter oder Automat.
    Bahnfahren ist die bequemste, meistens auch die schnellste und sicherste Art in Israel zu reisen. Im Straßenverkehr bleibt man doch oft im Stau stecken. Ab Oktober 2016 wird auch die neue Strecke von Haifa nach Bet Shean über Afula in Betrieb sein.

    • David sagt:

      Hallo Raimo,

      vielen Dank für deinen Kommentar und den Hinweis zur neuen Strecke nach Bet Sche’an. Wenn es soweit ist, werde ich die Fahrpläne entsprechend aktualisieren.

      Viele Grüße,

      David

  4. Gaby Goldberg sagt:

    Pünktlich?! Sauber?! Komfortabel?! Saubere Toiletten?! Gut ausgebautes Streckennetz?! Wie oft ist der Verfasser des Artikels in Israel Zug gefahren? Und auf welcher Strecke? Ich fahre sehr häufig… zwischen Jerusalem und Tel Aviv … und meine Erfahrungen sind bedauerlicherweise völlig anders. Verspätungen von bis zu 30 Minuten: im Schnitt einmal pro Woche. Sauber: Selbst an israelischen Standards gemessen verdienen die Waggons mit ihren zerfledderten Sitzen dieses Attribut nicht. Komfortabel: Zu den Stoßzeiten (zwischen 7 und 9 morgens, 17 und 19 Uhr nachmittags) bleibt häufig nur ein Stehplatz, gern auch mit Fahrrad in den Kniekehlen. Toiletten: eine am Zuganfang, eine am Zugende, oft genug abgeschlossen. Und wenn es im Winter ordentlich regnet, wird kurzerhand die Bahnstrecke gesperrt, der Bahnhof geschlossen. Gern streicht man auch mal einen Zug am Tag – und Informationen über andere Transportmöglichkeiten gibt´s dann am Bahnhof oder auf dem Bahnsteig eher selten. Ein weiteres Problem: Die Taktung der anderen öffentlichen Verkehrsmittel mit den Bahn-Ankunftszeiten, wenn man nicht in Metropolen wohnt – da fährt der Bus, den man braucht, dann fünf Minuten vor der planmäßigen Ankunft des Zuges. So richtig funktioniert eigentlich nur die Verbindung zwischen Tel Aviv und Haifa, Tel Aviv und Modiin, Tel Aviv und Beer Sheva.

    • David sagt:

      Hallo Gaby,

      vielen Dank für deinen Kommentar.

      Ich bin auf praktisch allen Strecken mehrfach gefahren – und zwar überwiegend in der Rush Hour. Mag ja sein, dass es zwischen HaHagana und University dann etwas voller ist, aber danach leert es sich doch merklich. Ich hatte auch nie Probleme, einen Platz zu finden.

      Zerfledderte Sitze habe ich zudem ebenso wenig entdecken können wie abgeschlossene Toiletten, Verspätungen gab es praktisch auch keine (von 1-2 Minuten einmal abgesehen, die aber nicht anschlussrelevant sind). Tut mir leid, dass du andere Erfahrungen gemacht hast.

      Viele Grüße,

      David

  5. Gaby Goldberg sagt:

    Hi David, du bist ein Glückspilz, man kann es nicht anders sagen. Zur Ergänzung meiner alltäglichen Zugerfahrung noch der heutige Vorfall, nicht der erste seiner Art: http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4846344,00.html – Vielleicht benennt dein Artikel ja die Standards, die die Bahn in den nächsten fünf Jahren erreichen will. Das gibt Hoffnung. Ich benutze die Bahn trotz allem weiter… Schöne Grüße , Gaby

    • David sagt:

      Hallo Gaby,

      ich glaube, es hat auch etwas mit der eigenen Sichtweise zu tun: Als Pendler sieht man immer kritischer auf die eigene Bahn als als Tourist. Schließlich ist man nach nem langen Arbeitstag eh schon hundemüde und wenn dann noch irgendwas schief geht, ist das umso nerviger.

      Guck dir nur mal an, was die Berichterstattung und die Meinung in Deutschland zur Deutschen Bahn ist. Wenn du aber Franzosen, Engländer, Japaner oder Chinesen fragst, finden die die deutschen Züge alle viel besser als ihre eigenen. Und wenn du dir mal Kommentare zur SBB in Schweizer Foren durchliest, wird da auch ziemlich geschimpft, obwohl etwa in Deutschland die Schweiz als das Vorzeigeland in Sachen Bahn gilt.

      Insgesamt finde ich, dass Israel Railways eine Menge richtig macht. Einige Sachen wie etwa WLAN oder das einfache Ticketsystem sind meiner Meinung nach besser gelöst als in Deutschland – selbst wenn man das israelische Eisenbahnnetz natürlich schon aufgrund der Größe nicht wirklich mit dem deutschen vergleichen kann. Auch Dinge wie der Büchertausch von Bahnhof zu Bahnhof sind tolle Ideen, die ich mir auch in Deutschland wünschen würde und die die Reise angenehmer machen.

      Viele Grüße,

      David

  6. Gaby Goldberg sagt:

    Hi David, damit hast du ganz sicher Recht, vor allem in Bezug auf WLAN und Ticketsystem! :)

  7. Christian sagt:

    Hallo David! Danke für Deine ausführliche Website. In den wesentlichen Punkten kann ich als erfahrener Israel-Reisender Deinen Ausführungen voll und ganz zustimmen. Übervolle Züge habe ich in Israel nur sehr selten erlebt, außerdem stimme ich Dir in Punkto Sauberkeit zu, die Züge sind im allgemeinen recht sauber. Was aber nicht heisst, dass es nicht auch in Israel Leute gibt, die ihre Füße samt schmutziger Schuhe auf den gegenüberliegenden Sitz legen. Das kennt man ja leider auch hier in Deutschland nur allzu gut.

    Ein paar kleine Korrekturen noch:

    Die Züge ab/bis Ben Gurion Airport fahren halbstündlich, nachts stündlich. Viertelstündlich gibt es nur freitags, wenn auch Züge der östlicheren Beer-Schewa-Linie über den Flughafen fahren (warum das nur freitags gemacht wird verstehe wer will).

    Samstags gibt es leider nur im Sommerhalbjahr abends Zugverkehr, im Winterhalbjahr wird da nicht gefahren.

    Die Züge nach Jersualem verkehren nicht nur vormittags stündlich, sondern auch nachmittags. Lediglich vormittags/mittags wird nur zweistündlich gefahren.

    Um vom Bahnhof Malcha in die Jerusalemer Altstadt zu kommen, ist die Buslinie 18 ideal. Sie hält nahe dem Jaffa-Tor und der CityHall, ist also günstiger als die Variante mit Umsteigen am zentralen Busbahnhof.

    Viele Grüße

    Christian

    • David sagt:

      Hallo Christian,

      vielen Dank für deine Hinweise, die ich gleich mal in den Beitrag einarbeiten werden.

      1) Bei den Ben Gurion Zügen habe ich mich im Fahrplan tatsächlich mit den Freitagszügen verwirren lassen. Ich bin nämlich davon ausgegangen, dass es Züge zur Minute 5, 26, 35 und 38 gibt, was dann fast diesen 15 Minuten-Takt ergibt. Statt auf den Papierfahrplan zu sehen, hätte ich das Ganze mal lieber online überprüfen sollen ;-)

      2) Danke für den Hinweis zum Winterfahrplan!

      3) Bzgl. der Jerusalem-Züge: Keine Ahnung, warum ich das nicht nochmal erwähnt habe (das wollte ich nämlich eigentlich). Ich habe für den Fahrplan ja sogar extra zwei der stündlichen Nachmittagszüge herausgesucht…

      Edit: Ich sehe gerade, ich hatte weiter oben im Text schon auf die stündliche Verbindung am Morgen und Abend hingewiesen, bei der detaillierteren Beschreibung bin ich dann aber nur auf den Vormittag eingegangen. Hatte mich schon gewundert, weil ich mir eigentlich sicher war, dass ich beides erwähnt hätte ;-)

      4) Danke für den Hinweis zu Bus 18. Der scheint wohl etwa alle halbe Stunde zu fahren? An den teureren Transfer habe ich gar nicht gedacht. Dafür sieht man bei der anderen Verbindung die Tram :-)

      Danke nochmal und viele Grüße,

      David

      • Christian sagt:

        Hallo David!

        Bus 18 in Jerusalem fährt meines Wissens nach stündlich und ist immer auf die Ankunft der Züge in Malcha abgestimmt. Ich muss mal nachschauen, ob sich da was geändert hat, aber halbstündlich war mir bisher nicht bekannt.
        Für Fahrten zwischen Malcha und Herzlberg, speziell wer nach Yad Vashem möchte, gibt es übrigens die Busse 33 und 35 als Direktverbindung.

      • David sagt:

        So, habe es mir nochmal angesehen. Anscheinend ist er wirklich auf die Zugzeiten abgestimmt. Morgens und abends fährt er wohl jede Stunde, dazwischen nur alle zwei Stunden, jeweils zur Minute 20.

  8. Jeannette sagt:

    Hallo vielen Dank für diesen tollen Bericht. Ich habe vor nächstes Jahr im März zusammen mit einer Freundin Israel zu besuchen. Wir werden in Tel Aviv ankommen um von dort weiter nach Jerusalem fahren. Die letzten 2-3 Tage dort werden wir noch ein Auto mieten um evtl. noch an Orte zu gelangen die nicht so gut mit den Öffentlichen erreichbar sind. Z.B. möchte ich mal nach Amirim und ans Schwarze Meer. Die letzten 3 Tage werden wir dann in Tel Aviv verbringen, bis es wieder nach Hause geht. Wir haben aber grundsätzlich vor vieles mit Bus und Bahn zu erkunden und sind schon arg gespannt auf das Land. Dein Blog hierzu ist sehr hilfreich. Vielen Dank!!

    • Christian sagt:

      Ans Schwarze Meer kommst Du aber in Israel nicht ;) Da hast Du nur das Tote oder das Rote Meer sowie das Mittelmeer zur Auswahl ;)
      Bei Mietwagenfirmen gibts durchaus Unterschiede, ich habe von sehr schlechter bis zu sehr guter Erfahrung dort schon alles gehabt.
      Viel Spass :-)

  9. Bernt sagt:

    Shalom David. Danke für deine Rückmeldung. Unsere RavKav wirder ist eingepackt. Danke für die Abfahrtszeiten und Tipps . Haifa waren wir im letzten Jahr, dann werden wir wohl gleich mal deine Akko und Rosh Hanikra Tipps ausprobieren. Viel Spaß in Tel Aviv! Denn da müsstest DU ja ziwchenzeitlich sein =|;o)

  10. dc sagt:

    Shalom, wirklich schöner Bericht mit allen relevanten Infos. Da merkt man erst mal, wie oberflächlich und vergessenswert die meisten anderen Reiseblogs solche Themen behandeln. Habe dein Epos mitsamt Eloge auch gleich mal auf Fb geteilt. Und bereue ein wenig, dass ich in Israel nur Bus gefahren bin!

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