BahnCard: Zusatzkarte für Ehepartner und Kinder entfällt | Zugreiseblog

BahnCard: Zusatzkarte für Ehepartner und Kinder entfällt

David

Hi, ich bin David, der Gründer des Zugreiseblog. Hier erfährst du alles zum Slow Traveling per Zug – egal, ob beim Interrail in Europa, Work and Travel in Australien oder beim Backpacking durch Südostasien. Du bist neu hier? Dann lies am besten, worum es in meinem Bahnblog geht.

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16 Antworten

  1. Franz Purucker sagt:

    Die Bahn ist echt dumm. Damit wird die noch mehr Familien (die trifft diese Regelung ja vor allem) an den Autoverkehr verlieren.

  2. Sigrid sagt:

    In dem Schreiben der Bahn steht: “Zum 1. August 2018 ändern sich die Bedingungen für den Erwerb und die Nutzung von Bahncards.”
    Bekomme ich mit meiner Zusatzkarte noch nach dem 1.8. bis zum Ende der Gültigkeit den Rabatt?

    • David sagt:

      Hallo Sigrid,

      genau, so verstehe ich die Aussage der Deutschen Bahn. Du kannst die Zusatzkarte ganz normal bis zum Ende der Gültigkeit nutzen. Sie läuft dann automatisch aus und wird nicht verlängert.

      Viele Grüße

      David

  3. Grossmann, Wilhelm sagt:

    Ist das die neue “Familienpolitik” des CSU Verkehrsministers Scheuer? Familienfreundliche Bahntarife abzuschaffen ist das Letzte!

  4. David sagt:

    Es handelt sich nur um 31 Euro extra, wenn Ehepartner eine BahnCard 25 dazu nehmen möchte. Also wo redet man über? Kinder bis 14. Jahre können immer noch kostenlos auf Reise mitgenommen werden.

    • dvgtd sagt:

      nur 31 euro extra ????!!!! du kannst der bahn ja gerne anbieten, dass du die mehrkosten an alle betroffenen überweisen möchtest.

      • BM sagt:

        Nicht ausfällig werden, Rechtschreibung beachten! Wie oft nutzt Du die Karte? Was sparst Du? Hast Du mal gerechnet? Oder, falls nötig, rechnen lassen? Wir reden 2,60 € im Monat. Wenn das ein Thema ist, hast Du gaaaanz andere Probleme – wirklich!

  5. Franz Purucker sagt:

    Danke für die vielen Beiträge zu meinen Eintrag. Ein Hinweis – bitte bleibt sachlich.

    Zum Thema: Durch die günstigen Bahncards für Ehepartner und Kinder sind Familien in meinen Augen eher dazu geneigt eine Bahncard zu kaufen. Gerechnet wird doch immer bei jeder Reise. Wenn die Familie dann fahren will und sich gegen die Bahncard entschieden hat, wird die Frage Auto oder Bahn eher zum Auto tendieren.

  6. Kruse sagt:

    Nun, ich sehe das als Kostensteigerung an. Ich habe bisher für mich 63 Euro und für meine Partnerin 10 Euro gezahlt. Für meinen jetzt fünfjährigen Sohn brauchte ich nichts bezahlen. Das sind Jahreskosten von 73 Euro. Da ich etwa für 2.000 Euro pro Jahr Bahnleistungen in Anspruch nehme, wobei auf Partnerleistungen etwa 300 Euro entfielen, ergab sich eine Kostenersparnis von etwa 100 für meine Partnerin abzüglich 10 Euro für die Partnercard = 90 Euro.

    Nun sieht die Rechnung so aus: Partnerleistungen kosten immer noch 300 Euro, Kostenersparnis immer noch 100 Euro, aber Kosten Partnercard betragen 41 Euro. Das macht eine Kostenersparnis von etwa knapp 60 Euro. Da etwa 50 % der Bahndienstleistungen für meine Partnerin auch ersatzlos wegfallen können, sieht die Rechnung so aus, dass sich eine Partnerbahncard nicht mehr lohnt.

    Da die Billigflieger tatsächlich immer billiger werden und teilweise auch günstiger als Bahntickets sind, werde ich diesen Gutschein für 1 Jahr noch in Anspruch nehmen, der mir kostenfrei zugestellt wurde. Dann werde ich die Partnercard nach einem Jahr (also spätestens zum 31.12.2019) kündigen, weil der Gutschein spätestens am 31.12.2018 eingelöst werden muss. Die Jugendbahncard, die nur einmalig 10 Euro kostet, werde ich kaufen, wenn sichergestellt ist, dass diese unwiderruflich bis zum Ende des 19. Lebensjahres läuft, also abläuft, wenn unser Sohn 19 Jahre alt geworden ist.

    Es ist bedauerlich, dass auf diese Art und Weise die Bahn die Rabatte per Saldo abschmelzen will. Diese 19,90 – Euro – Tickets sind nicht wirklich interessant, da sie kaum zur Verfügung stehen (Kontingent-Regelung).

    Die Tickets selber wurden auch indirekt verteuert, weil Reservierungen ja nun 4,50 Euro kosten. Insofern sind diese 19,90 – Euro – Tickets tatsächlich 24,40 Euro teuer. Und wenn man stornieren will, gibt es nichts zurück.

    So veräppelt man Kunden und bringt sie dazu, auf den Flieger auszuweichen. Da gibt es zwar auch nichts zurück, aber da sitzt man dann eine Stunde im Flieger und nicht bis zu 6 Stunden. Außerdem ist es interessanter, weil man mehr sehen kann.

    Wenn das so weitergeht, wird die Bahn die Kunden, die sie gewonnen hat, wieder verlieren.

    Für mich sind die versteckten Preiserhöhungen der Bahn etwa 400 Euro im Jahr wert. Diesen Betrag muss ich jetzt mehr bezahlen. Da hilft kein schönes Argumentieren. Da muss ich latzen.

    Wenn ich aber schon latzen muss, dann bestimmt nicht an jemanden, der probiert, mich zu veräppeln.

  7. ole sagt:

    Privat lohnt sich eine Bahncard nun endgültig nciht mehr. Die geringe Ermäßigung bei den Sparpreisen kann kaum die Kosten für die BC auffangen und da es das City-Ticket nun auch ohne BC gibt, heißt es wohl für mich adieu Bahncard.
    Auch wenn es ein seltsames Gefühl sein wird nach über 20J keine mehr zu haben…

  8. Kriseleit sagt:

    das ganze ist eine Unverschämtheit – Die langjährigen Kunden werden über die Preiserhöhung bzw. den Leistungswegfall gar nicht informiert! Statt dessen wird einfach keine Folgekarte verschickt und über die Ursache muss der Kunde selbst nachforschen. Und einen “Gutschein” haben weder meine Frau als Hauptkarteninhaberin noch ich als Nutzer der Partnerbahncard erhalten. Das ist definitiv keine Kundenbindung und es ist auch kein Service sonder eine Frechheit.

  9. Mark sagt:

    Bisher war die Zusatzkarte als BC25 zur BC100 kostenfrei. Jetzt soll sie 81 Euro kosten. Meine Frau fährt nur 2-3x pro Jahr hat 150km mit der Bahn. Dafür lohnt es sich kaum – und das Auto ist auf der Strecke dann in Zukunft vermutlich die bessere Wahl. Wie immer ärgert einen eher die Dumm-dreistigkeit der Bahn, die einem diese Einsparung mal wieder als Kundenfreundlich verkaufen will. So wie schon die Sparbestuhlung in IC2 und ICE4.

  10. Chris sagt:

    Danke für die Information, hat mir die Bahn trotz Registrierung auf bahn.de bisher nichts mitgeteilt. Für alle bisherigen Nutzer der Zusatzkarte eine Preiserhöhung um 31€ pro Jahr, egal wie viel oder wenig man damit fährt. Für wenigfahrende Partner wie bei uns war es ein gutes Lock- und Einstiegsangebot,das sich schon meist nach der ersten Fahrt rechnete. An der Abschaffung und der damit verbundenen Preiserhöhung gibt es nichts schönzureden, da alle Alternativangebote auch schon bisher erhältlich waren. Werde jetzt jeden Tag gespannt auf den Gutschein für die Partnerkarte warten.

  11. Michael sagt:

    Ich bin ein Nachrichtenjunkie und habe aber erst heute, als ich eine neue Zusatzkarte bestellen wollte davon erfahren, insofern finde ich die Informationspolitik der Bahn nicht kundenfreundlich (wie auch schon bei anderen Kommentaren angeklungen).
    Bezüglich der Frage, warum dies nicht schon im Mai verkündet wurde: die Bahncard ist ja als Abo angelegt und für die Monate, in denen ich nicht Bahn fahre nach Ablauf eines Jahre brauche ich keine Bahncard. Über die Jahre hat es meiner Erinnerung noch nie einen Treuerabatt für Bahncardinhaber gegeben, wenn man das Abo weiter laufen lässt, im Gegenteil gab es bspw. 2017 eine vergünstigte Bahncard für Neukunden. Dies hat mich dazu bewogen, jeweils rechtzeitig das Bahncardabo zu kündigen: was habe ich mich in den letzten Jahren nicht immer wieder auf das groteskeste mit den Bahncardmitarbeitern streiten müssen, weil die die Kündigung nicht erhalten haben oder meinten, ich hätte zwei Bahncards und nur eine davon gekündigt … Daher habe ich auch diese Jahr rechtzeitig gekündigt und erhalte somit keinen Gutschein – und das erklärt warum die Bekanntgabe so spät wie möglich erfolgte. Da hat mal wieder ein Betriebswirt ‘ganz Großes’ geleistet.
    Neben dem Kontingentproblem mit der SuperSparPreis sind aus meiner Sicht die SparpreisTickets nun einfach ca. 6Euro teurer – also ca. 2xNahverkehrsticket on top. Man kann jetzt also das CityTicket extra zahlen plus 1Euro Provision. Auch eine Neuerung die zweifelhaft ist.
    Die Familienorientierung der Bahn mit Abschaffung von Abteilen im ICE4 und stattdessen Anbringen von grauem Klebeband am Fenster ist ja schon absurd genug, aber dass der Vorteil der neuen Bahncardregelungen der ist, dass ‘es nämlich nicht mehr erforderlich sei, dass auch Kinder im Haushalt lebten’ macht mich sprachlos. Ich habe kein Problem damit, dass die Tickets regelmäßig teurer werden in etwa entsprechend der Inflation, aber dass dieses Jahr vor allem die Teuerung Paare mit Kinden betrifft, lässt sich nicht mit dem Anspruch der Familienfreundlichkeit vereinbaren.
    Ich freuen mich immer, dass weiterhin so vielen Menschen die Bahn nutzen anstatt Auto zu fahren oder den Flieger zu nehmen und dass die Nutzerzahlen der Bahn immer weiter steigen. Versucht die Bahn nunmehr, anstatt die Kapazitäten anzupassen um der zunehmenden Enge entgegenzuwirken, lieber Familien zu vergraulen?

  1. 24. August 2018

    […] Deutschen Bahn gilt ebenfalls ab August 2018. Eine weitere Einschränkung gibt es außerdem bei der BahnCard Zusatzkarte für Ehepartner und Kinder, die künftig […]

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