Deutsche Bahn möchte Sitze im ICE 4 bequemer machen | Zugreiseblog

Bahn möchte Sitze im ICE 4 bequemer machen

David

Hi, ich bin David, der Gründer des Zugreiseblog. Hier erfährst du alles zum Slow Traveling per Zug – egal, ob beim Interrail in Europa, Work and Travel in Australien oder beim Backpacking durch Südostasien. Du bist neu hier? Dann lies am besten, worum es in meinem Bahnblog geht.

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40 Antworten

  1. Christoph Hartmann sagt:

    Die Bahn hat mir auf meine Beschwerde hin geantwortet, dass die Sitze getestet seien.
    Wahrscheinlich sass auf einem Platz ein Betriebswirt und gegenüber jemand, der bedauerlicherweise seiner Beine verlustig gegangen ist.
    Dumm nur, dass zunehmend auch IC3 damit ausgerüstet sind und man daher dem unbequeme Mobiliar nicht vorsätzlich entgehen kann.
    Wenigstens haben sich genügend Leute beschwert.
    Die Idee mit den roten Kissen ist deshalb so gut, weil ständig die Sitzplatzanzeigen ausfallen und die Aufkleber wohl von Seiten des Designs unerwünscht sind. Selbst die ZuB wissen dann nicht unbedingt, wo die Comfort-Sitze sind, die nicht zwingend was mit Komfort zu tun haben.
    (411 A-Wg Platz 52. Da bietet mancher Regiozug mehr.)

  2. CNX sagt:

    Den ICE4 “durfte” ich zum Glück noch nicht testen, der modernisierte ICE3 ist aber schon schlimm genug. Die Bahn mag zwar beteuern, dass sie den Sitzabstand nicht geändert hat, rein subjektiv komme ich mir in den modernisierten Zügen selbst in der 1. Klasse aber schon eher eingeengt vor. Dazu kommt dann natürlich noch, dass die Sitze bei längerem Sitzen einfach zu ergonomisch und unbequem sind. Klar mag das gut für den Rücken sein, aber wer sitzt denn 2, 3, 4 und mehr Stunden gern ergonomisch?!
    Ich hege zwar große Zweifel daran, dass sich das Problem durch neue Sitzpolster lösen lässt, aber es ist schön zu sehen, dass die Bahn zur Abwechslung mal auf Beschwerden eingeht.
    Persönlich würde ich es allerdings begrüßen, wenn man sich einfach für ein Modell aus den alten ICE-Reihen entscheiden würde und die einbauen würde…

  3. Christoph E sagt:

    Der Bahncomfort Bereich ist ein typisches Beispiel dafür dass es die DB nicht schafft, sich in ihre Kunden hineinzuversetzen. Kein Mensch hat Lust jmd anderen anzusprechen ob er berechtigt sei, dort zu sitzen und ihn dann auch noch aufzufordern, den Platz freizugeben. Ein Bruchteil der Bahncamfort-Fahrgäste wird den Schaffner um Hilfe rufen. Diese Sitze sind der reine Hohn. Die meisten Kunden wissen eh nicht was diese Sitze zu bedeuten haben.
    Warum ist es Bahncomfort-Kunden nicht möglich, kostenlos zu reservieren? Dann könnte man diese Sitze abschaffen.

  4. George sagt:

    Kenne die Sitze im ICE4 noch nicht, schon diie Sitze im modernisierten ICE2 sind von der Schulterbreite eine Qual!

  5. Floyd sagt:

    Was mich persönlich noch mehr stört ist die aggressive Beleuchtung. Die erste Erfahrung war beim Einsteigen frühmorgens. Draußen alles dunkel und man freut sich auf ein gemütliches Hindösen oder Schläfchen. Ab dem ersten Moment habe ich mich aber unwohl gefühlt. Grund: Ein gelbes und ein weißes Farbband, die sich durch den kompletten Waggon ziehen. Das ist viel zu hell, verbreitet Krankenhausatmosphäre und ist noch dazu völlig überflüssig. Warum nicht tageszeitabhängige Dimmung und Leselampen am Platz? Ich musste mir was um den Kopf binden und nicht mal dann war es angenehm mit geschlossenen Augen.

    Der andere Stressor, der die Optimierung bei Nervthema “Schiebetür perpetuum mobile” negativ ausgleicht, ist der nachgebende Boden. Wenn ich am Gang sitze und jemand an mir vorbeiläuft, wackelt alles.

    Ich versuche nach Möglichkeit, auf ältere Züge auszuweichen. Aber schon wenn ich sehe, dass ein Zug oder Abteile einrollt, nimmt mir das etwas die Laune.

  6. Sebastian Frey sagt:

    Ich fahre seit 17 Jahren die Strecke Hamburg Frankfurt wöchentlich hin und zurück. Oft fahre ich morgens und versuche einen Teil der Fahrzeit zu schlafen, was sehr wichtig für mich ist um den Tag gut durchzuhalten.
    Im neuen ICE 4 ist das nicht mehr möglich, da sich der Bereich des Stuhls an dem der Kopf anliegt nicht mehr nach hinten stellen lässt. Die Folge: wenn man einschläft, fällt der Kopf nach vorne. Ich muss wirklich innehalten und ruhig durchatmen um nicht in eine unpassende Wortwahl zu verfallen, wenn ich diesen Umstand kommentiere.
    Ich finde es schlicht eine Unverschämtheit, so etwas auf den Markt zu bringen.
    Auch die Breite der Stühle ist eine Zumutung. Ich selbst bin recht schlank gebaut und habe auf einer Strecke neben einem schlanken anderen Mann gesessen und musste meinen ihm zugewandten Arm vor meinen Körper halten um nicht ungewollten Kontakt zu bekommen. Mir graut schon davor, wenn ich mal neben jemandem sitze, der etwas fülliger ist.
    Ich fand das Angebot der Bahn bisher absolut ok aber jetzt überlege ich auf den Flieger umzusteigen.
    Sebastian

    • Peter sagt:

      Ich kann Ihnen nur zustimmen, die unbequemen Sitze v.a. im Kopfbereich sind in der Tat ein Witz. Wer oft längere Strecken pendelt und Schlaf während der Fahrt benötigt, ist ziemlich aufgeschmissen. Ebenfalls ein Witz: es werden neue, auf 300 Km/h ausgelegte Strecken gebaut, und der ICE 4 schafft nur 250 km/h. Was ist das los, wie kann man so aneinander vorbei planen?

      • Marcel sagt:

        Ich pendle wöchentlich Köln-München, die hinfahrt trete ich bereits mitten in der Nacht an. Deshalb versuche ich, im Zug auch zu schlafen. Mit den Sitzen im ICE4 ist das nicht möglich. Ich wechsle dann mit Upgrade-Scheinen in die 1. Klasse, da ist es etwas besser, aber auch nicht gut. Das Hauptproblem ist in der Tat, wie zuvor hier genannt, das sich der Kopfbereich der neuen Sitze nicht nach hinten verstellen lässt. Das ist keine angenehme Ruheposition.
        Ich hoffe immer, dass es nicht der neue ICE4 ist, wenn ich fahre. Außer der Sitznummer-Anzeige am Sitz ist alles ein Rückschritt für den Kunden.

  7. Alexander sagt:

    Der neue ICE 4 ist in meinem Augen ein Rückschritt. Die Sitze sind in der Tat unbequem, auch die Armlehnen waren früher weicher. Die Atmosphäre wirkt steril und kalt. Das kommt durch das eigentümliche Licht, auch warme Farben wikren kalt und ungemütlich. Holzähnliche Verkleidungen fehlen im Innenraum nun völlig. Die Schiebetür hinter mir bei meiner letzten Fahrt klapperte unentwegt bei unebener Streckenführung. Alles in allem: Ich möchte den Innenraum einschließlich Bestuhlung des ICE1, 2 oder 3. Den ICE4 mag ich nicht.

  8. David Nijenhuis sagt:

    Das oftpassierte Problem beiden BahnComfort-Plätze ist dass viele nicht-Comfortkunden lügnen und sagen Comfortkunde zusein, in der Hoffnung nicht einen anderen Sitzplätz suchen zumüssen. Und was wenn der ICE im Ausland ist. Manche Schaffner meinen denn dass das Comfortzone dort nichrt gilt. Besser ist um mit Klare Regeln zukommen und diese deutlicher im Zug darzustellen, auch in mehrere Sprechen, somit auch nicht deutschsprachende Kunden genau wissen wo es sich um handelt.

  9. Vamp898 sagt:

    > beschweren sich zahlreiche Bahnfahrer über die Sitze im ICE 4

    Ganze 26… ob man das jetzt “zahlreich” nennen kann bei Millionen Fahrgästen und mehreren tausend Lesern von inside.bahn.de

    • David sagt:

      Nun, die Beschwerden waren ja so zahlreich, dass die Bahn darauf reagiert. Und unter dem Bahn-eigenen Artikel zum Pendeln mit dem ICE 4 finden sich ja praktisch ausschließlich kritische Kommentare.

      • Vamp898 sagt:

        Naja gut aber das war schon immer so.

        Bei der einführen des ICE2, dem Redesign des ICE1, der einführung des ICE3.

        Schon immer, seit der ICE existiert, haben sich Kunden über die Sitze beschwert.

        Und schon immer, seit das passiert, war es falsche Sitzhaltung und zum Großteil die Einbildung der Kunden die für die Beschwerden gesorgt hat.

        Die Zeiten der dicken Sefchessel die den Rücken kaputt machen sind nunmal vorbei, auch wenn sie noch so bequem waren. Ich hab den fehler gemacht und mir ein ultra weiches Bett gekauft weil ich es so unglaublich bequem und angenehm fand.

        Ergebnis ist, dass mein kompletter rücken jetzt kaputt ist und ich, vom Arzt verordnet, auf dem Boden schlafen muss.

        Ich bin heilfroh über die neuen Sitze im ICE4 (und ICE3 redesign) da die Bahn zum ersten mal anständige, ergonomische Sitze verbaut die einem, nach jahrelangem Fahren, nicht den Rücken kaputt machen.

        Aber wenn ich sehe wie manche Leute in den Sitzen sitzen kann ich verstehen, dass sich da viele beschweren.

        Das Problem sind nicht die neuen Sitze im ICE, das Problem ist, dass die Bahn keine Flyer ausgelegt hat für die Leute die nicht wissen wie man richtig sitzt ohne sich den Rücken kaputt zu machen.

      • BahnPfarrer sagt:

        @Vamp898

        Also haben alle Menschen, die sich über die fixierte Kopfstützen-Position beschweren, einen kaputten Rücken?
        Sie haben ja eine interessante Auffassung!

      • just sagt:

        @Vamp898
        Ich wäre auch sehr dankbar, wenn im Bordrestaurant endlich die Currywurst abgeschafft würde – die soll furchtbar ungesund sein.

      • Fahrgast13 sagt:

        @Vamp898: Sie machen es sich zu einfach. Als großer Mensch kann ich in diesen ICE4-Sitzen leider gar nicht erst „richtig“ sitzen, weil sich die Ohren der fixierten Kopfstütze in meine Schultern bohren. Hinzu kommt, dass die ergonomische Welle für den unteren Rücken leider nach kurzer Zeit bei mir Rückenschmerzen verursacht, möglicherweise ja wegen der durch die Kopfstütze provozierte Fehlhaltung. Da das bei früheren Sitze besser war, scheint hier jemand verantwortlich, der einfach Menschen wie mich als Kollateralschaden einberechnet hat (oder der nicht richtig getestet hat). Habe allerdings von kleineren Menschen ebenfalls über Probleme gelesen. Vom engeren Sitzgwfühl ganz zu schweigen. Schade, dass die Bahn offenbar den Karren soweit in den Sand gesetzt hat, dass sie einfach weiter diese Sitze verwenden müssen und offenbar wenig passiert außer die Fahrgäste zu vertrösten und auf ein Wunder (Amnesie) zu hoffen.

  10. kcm1605 sagt:

    Es ist immer interessant zu lesen, wie andere Leute genau wissen, wie jemand zu sitzen hat.
    Ich verbringe jeden Monat einige Stunden im Zug, arbeite dort, lese, döse oder schlafe.
    Leider ist dies für mich in diesen neun Sitzen kaum noch möglich. Meine Figur ist demnach nicht Sitz-gerecht gestaltet, ich werde da um Nachbesserung bitten müssen.
    Noch in keinem anderen Sitz der ICE -Reihen hatte ich solche Probleme.

  11. Bernard sagt:

    Ich kann mich den bisherigen Kommentaren nur anschliessen (als Langstrecken Pendler seit 15 Jahren): Die neue ICE4 hat folgende Verschlechterungen:
    – Die Innen-Beleuchtung ist viel zu stark (und auch noch kalt-weiss!).
    – Es gibt keine lokale Lesebeleuchtung mehr.
    – Um die Reservierung eines Sitzes zu erkennen, muss man sich bei jedem Sitz beugen. Eine schnelle Erkennung beim durchgehen ist nicht möglich. Es gäbe da einfache Möglichkeiten mit Farb LEDs.
    – Mir fehlt die klappbar Fuss-Stüze, die besonders auf langen Fahrten einfach einmal andere Sitzpositionen zuläßt.
    – Am schlimmsten sind die Sitze: Ich kann montags morgens nicht mehr schlafen, da sich die Rückenlehne nicht mehr nach hinten stellen läßt. Wer das einbauen hat lassen, sollte zur Belehrung mal 2 Tage non-Stop im ICE verbringen müssen.
    – Auch ich werde versuchen, so lange es geht auf die bisherigen Baureihen auszuweichen.
    Bitte, bitte korrigieren Sie diese Umstellungen! So ist die Zugfahrt zur Tortur geworden.

  12. Martin sagt:

    Grundsätzlich ist nichts gegen eine Weiterentwicklung und Veränderung des Interieurs zu sagen. Aber leider muss auch ich die neuen Sitze, welche von der Bahn in den aktuellen Zügen verbaut werden, stark bemängeln.

    Die Bahn muss betriebswirtschaftliche Gründe in den Vordergrund gestellt haben, anders kann ich mir die engere Bestuhlung nicht nicht erklären. Dadurch rücken die neuen Sitze unangenehm nah an den Fahrgast ran und schränken zusätzlich das Sichtfeld stark ein. In der Konsequenz bleibt der Vordersitz starr und lässt nicht mehr nach Hinten klappen, aber eben das genau ist auch das große Problem. Durch die geringere Sitzneigung im Zusammenspiel mit der starren Kopfstütze ist eine komfortable Position zum Ausruhen und entlasten der Wirbelsäule ist nicht mehr möglich. Der Kopf fällt quasi immer nach vorne. Genauere Zahlen lassen sich hier nachlesen.. https://inside.bahn.de/pendeln-ice-4/#comment-3233
    Dies mag aus Sicht der Bahn ergonomisch sein, dem Reisenden nützt dies wenig. Wer nur kurze Strecken unterwegs ist oder selten fährt, den mag das vielleicht nicht weiter aufffalen und stören, aber für Vielfahrer wie mich ist diese Entwicklung nicht nachvollziehbar. Ich bin sehr entäuscht, um es “zart” auszudrücken und hoffe sehr darauf, dass man sich dieser Kritik annimmt.

    Zu mir… Ich bin seit 2011 Inhaber einer Bahncard 100 und fahre pro Monat ca. 7000 km und verbringe (im Idealfall) ca. 50 Stunden oder 2 volle Tage pro Monat im Zug. Dabei verbringe ich die Hälfte der Zeit mit Schlaf/Entspannung/Ausruhen, die andere Hälfte arbeite ich mit einem Notebook.

  13. kommissar77 sagt:

    Ich kann den Vorschreibern nur zustimmen. Ich verbringe jährlich rund 40000 km im ICE 3 und habe dort bislang morgens bei früher Fahrt gerne mal ein Nickerchen gehalten. Das kaltweiße helle Licht verhindert schon an sich ein Einschlummern, noch viel schlimmer ist jedoch die fehlende Verstellung des Sitz-Kopfteils in der “Komfortposition”. Mir geht es nicht um weich oder plüschig, sondern einfach um eine Sitzhaltung, die das Schlafen ermöglicht, ohne das einem alle paar Sekunden der Kopf auf die Brust fällt. Ich bezeifle, dass das jemals über längere Sitzdauern getestet wurde. Eine diesbezügliche Anfrage bei der DB blieb auch unbeantwortet (klar, BC100-Kunden muss man nicht antworten). Ich verstehe ökonomische Zwänge, aber m.E. hätte man auch beim derzeitigen Sitzabstand problemlos eine Lösung mit Sitzen finden können, deren Neigung sich verstellen lässt. Gut, die Bahn scheint den Ärger der Kunden zu realisieren, dickere Polster werden das Problem aber nicht lösen. Bauen Sie bitte wieder Sitze ein, die denen der alten ICE 3 entsprechen!

  14. U. Grimm sagt:

    Da habe ich mir als Pensionär endlich eine Bahncard zugelegt und nun wandelt die Bahn ihre Züge in Viehtransporter um. Da werde ich meine Bahncard gleich wieder kündigen und weiterhin schön Auto fahren – mit ganz bequemen Sitzen, die immer nach vorne zeigen.
    Man bedenke: die ICE4 sollten ursprünglich noch enger gestaltet werden. Beeindruckend, mit welcher autistischen Arroganz die Bahn so etwas entwerfen lässt und alle nun entäuschten und verärgerten Kritiker bevormundet und “Kritik zurückweist”. Meine Rückenschmerzen kann ich nicht “zurückweisen! Ein neues Pölsterchen ist auch nur Kosmetik und keine Lösung des Grundproblems. Liebe DB, hören Sie doch einfach mal auf die Fahrgäste, geben Sie zu, dass Sie mit der Sitzplatzverdichtung auf dem Holzweg sind und ändern Sie das Design von Transportbehälter zurück zu wohnlichen Reiszugwagen! Sonst bin ich als Bahnkunde gleich wieder weg.
    Man merkt, dass die Entscheidungsträger der Bahn offenbar sehr selten Bahn fahren.

  15. Mascha sagt:

    Ich fasse es nicht. Was soll denn an den Sitzen bequem sein. Mir tut beim Anschauen schon der Rücken weh.

    Eine längere Strecke kann ich in einem solchen Sitz rückentechnisch nicht überstehen. Wer testet solche Sitze eigentlich? Dummies?!

    Man sollte sich ein Beispiel an den Sitzen im Regiojet Business Klasse nehmen, das nenne ich bequem und komfortabel. Die Sitze der Bahn sind nur etwas bessere „Holzklasse“. Der Ticketpreis rechtfertigt sich hierbei überhaupt nicht.

  16. Railmaus sagt:

    Die neuen Sitze sind indiskutabel schlechter. Der Abstand ist kleiner und der Kopf- und Nackenbereich ist so eng und vorstehend, dass ich Nackenschmerzen bekomme. Diese unmöglichen Sitze als gesund und innovativ zu verteidigen ist absolut frech. Auch den Bloggern, die die aggressive Beleuchtung kritisieren, stimme ich völlig zu. Bequemlichkeit fördern wäre der Sitz des ICE 3 in Verbindung mit Fussstützen überall und gut. Bitte nicht alles verschlimmbessern und dann nicht Verantwortung übernehmen…

  17. Post sagt:

    Ich hatte heute wieder mal das Vergnügen mit einem ICE 4 von Frankfurt nach Stuttgart zu fahren (leider) und war froh, dass in Stuttgart mein Ziel erreicht war. Ich bin – wie immer – 1.Klasse gefahren und der harte und unbequeme Sitz hat dazu geführt, dass ich noch lange Zeit nach dem Aussteigen Rückenschmerzen hatte. Von entspanntem Reisen kann hier keine Rede sein. Es ist nicht möglich sich nach hinten zu lehnen. Rutscht man auf dem SItz etwas vor so ist man – gerade bei 185ch Körpergröße – schon mit den Knien am Vordrsitz und die harte Kante der Sitzfläche drückt ganz schön auf das Gesäß. Auch ist es nicht mehr möglich die Beine etwas auszustrecken da man den Vordersitz schmerzlich an den Schienenbeinen zu spüren bekommt. So wie schon vor mir jemand geschrieben hat: die Sitze in Regionalzugen sind bequemer. Es ist schon eine Unverschämhteit für die 1,Klasse relativ viel Geld zu verlangen damit man sich dann vorkommt wie in einem Viehtransporter. Zuerst sollten mindestens zwei Sitzreihen rausgeschmissen werden damit der Sitzabstand größer wird. Wir reden hier ja vom Fernverkehr. Also Züge, in denen Reisende oftmals viele Stunden verbringen. Statt Schokolade oder Gummibärchen sollte man besser Schmerztabletten oder Wundsalbe verteilen.
    Ich weiß nicht wer sich diesen Mist ausgedacht hat. Jedenfalls niemand, der Bahn fährt oder überhaupt schon mal einen Zug von innen gesehen hat. Ich wünsche mir dass die Verantwortlichen mal in einem ICE 4 mehrere Stunden auf so einem Sitz verbringen müssen.
    Der ICE 4 ist geschäftspolitisch in sofern gut, dass Fahrgäste weniger die 1.Klasse buchen oder gleich ganz auf andere Verkehrsmittel umsteigen. Das scheint wohl das Ziel der Bahn zu sein. Wenn es möglich ist wähle ich eine Zugverbindung auf der kein ICE 4 eingesetzt wird damit Reisen für mich zum Genuss wird.

  18. IC2002EmdenHbf sagt:

    Mit den neuen Sitzen im ICE drei gibt es auch wieder ,,Fensterplätze” mit Blick auf die Wand in der ersten Klasse. Und ich finde den Sitzabstand in den alten Intercitys mittlerweile besser als im ICE4

  19. ICE1536 sagt:

    Die neuen ICE-Sitze sind definitiv ein Rückschritt…nach 4 BahnCard 100 und unzähligen Stunden und Kilometern im ICE darf ich meine Meinung wohl kund tun.

    Ich frage mich: wieso befragt die Bahn nicht Pendler (bspw. Frankfurt – Berlin; Berlin- Hamburg) bevor sie so einen Mist bestellt?!

    Einfach nur unglaublich!

  20. Sonja Meister sagt:

    Was ich persönlich nicht verstehe: warum wird altbewährtes nicht übernommen? Das gilt für Sitze des ICE 4 genauso, wie für die neuen Doppelstockwagen, die als IC unterwegs sind. Es existieren doch lang erprobte und für gut befundene Produkte! Warum könnte man nicht die superbequemen Sitze aus den alten ICEs übernehmen? Warum mussten neue Doppelstockwagen entwickelt werden, die leider Käse sind? Es geht ums Geld. Möglichst billig soll es sein, aber ich frage mich, ob eine fehlerhafte Neuentwicklung nicht teurer kommt. Übrigens bedeutet “ergodynamisch ” nicht zwangsläufig bequem. Ich werde wohl in absehbarer Zeit vom früher so geschätzten Fernverkehr wieder zum Nahverkehr wechseln, wenn sich nichts ändert.

  21. Mit dem ICE 4 gleicht DB Fernverkehr das Verkehrsmittel Eisenbahn weiter nach unten an Fernbus und Flugzeug an. Der ICE 4 ist technisch ein solider Fernzug und überzeugt durch seine Laufruhe.

    Mich stören wie bei vielen Neufahrzeugen Disharmonie, Lieblosigkeit und undurchdachte Details im Innenraum. Zum Beispiel:
    – kühl wirkendes blau-graues Design ohne jegliche Wohlfühlatmosphäre
    – ergonomische Ledersitze statt gemütlicher Polstersessel in der ersten Klasse
    – Sitzteiler passt nicht zu Fensterteiler
    – Sitze lassen sich kaum verstellen (ICE 1: 40°, ICE 4: 38° in der 1. Klasse und 32° in der 2. Klasse)
    – helle Großraumbeleuchtung auch nachts (welchen Sinn haben die Leselampen?)
    – fehlende Ergonomie an Einzelsitzen zum Arbeiten (z.B. sind die Klapptische nicht tief genug, um den Laptop aufzuklappen, man muss ihn auf die Knie nehmen um zu arbeiten)

    Zugfahren macht mit solchen Fahrzeugen keine Freude mehr.

    Einen ausführlichen Erfahrungsbericht habe ich unter http://dominikswelt.de/ice4/ verfasst.

  22. Dennis sagt:

    Die Sitzpolster im ICE 4 sind zu kurz und zu hart. Das ist eine starke Belastung für die Venen, welche an der Sitzkante gerade bei kleineren Personen gestaut werden können. Die Rückenlehne ist nicht ergonomisch, da sie die Doppel-S-Form der Wirbelsäule nicht ausreichend berücksichtigt. Zu einem ergonomisch gesundem Sitzen gehört auch der Wechsel der Sitzposition sowie eine Entlastung der Wirbelsäule. “Sitz gerade” ist absolut von gestern. Der Grund für die veränderten Sitze ist meiner Meinung nach, dass der zusätzliche, überdimensionierte Gepäckraum durch eine engere Bestuhlung wird. Schön, dass nun mein Gepäck eine gesunde und angenehme Reise hat.

  23. Brendan sagt:

    Sitze gerade in einen ICE 4 umgestiegen aus einen ICE 3.

    Eine absolute Qual. Meine lumbar (untere Rücken tut sofort weh. Ganz ehrlich – bin sehr gern Bahnfahrer gewesen, bis ich mich in diesen Sitzplatz gesetzt habe. Ich kann es nicht ertragen und sitze jetzt auf dem Boden.

  24. Peter BC100 sagt:

    Es gibt keinen Zweifel daran dass diese Sitze für den Fernverkehr völlig ungeeignet sind. Die Mängel die bereits mehrfach hier beschrieben wurden kann ich nur zu 100% bestätigen. Das ist eine Frechheit solchen Müll in einen Fernreisezug einzubauen, deutlich schlechter als alles andere was ich kenne, selbst in den S-Bahn-Zügen sitzt man bequemer. Siemens und die Bahn sind völlig unfähig einen vernünftigen Schnellzug zu entwickeln, die Krönung sind die Reservierungsanzeigen – ein Schildbürgerstreich. Es ist nicht zu glauben wieviel Unfähigkeit man in einem Zug vereint abbilden kann.

  25. Detlef sagt:

    Nach einigen Fahrten mit dem ICE 4 auf einem der neuen “ergonomischen” Sitze (1. Klasse) kann ich mich der Meinung der vorherigen Autoren nur anschließen: Es lässt sich einfach keine angenehme Sitzposition finden! Der Bereich der unteren Wirbelsäule wird nicht genügend gestützt, so dass der Kopf ständig unangenehm nach vorne geneigt bleibt. Es wird nur besser, wenn man zwischendurch mal auf die vordere Sitzkante rutscht und den Körper aufrichtet, um Kopf und Hals in eine entspannte Position zu bringen.
    Ein dickeres Kissen mitnehmen und als Stütze zwischen Rückenlehne und Lendenwirbelsäule platzieren – das könnte vielleicht helfen. Aber wer will schon neben Koffern und Taschen auch noch ein Kissen durch die engen Gänge des Wagons schleppen.

  26. Fred sagt:

    Nicht nur das subjektiv als zu eng empfundene Raumgefühl (1. Klasse), sondern auch Sitzlänge und Sitzabstand sind eine unzumutbare Verschlechterung. Da ändern auch neue Sitzpolster nichts. Ich habe nach der jüngsten Fahrt extra im Netz nach Einträgen zu diesem Thema gefunden – kein Wunder, dass ich sehr schnell fündig geworden bin, u.a. auf dieser Seite. Unsäglich, was man sich bei der Bahn da “gedacht” hat…

  27. Eckart mit Bahncard 100 first sagt:

    Musste heute wieder mit dem ICE 4 fahren (Mannheim – Hamburg). Schon nach 30 Minuten fühlte ich mich vor allem im Brustwirbelbereich unwohl. Und das in der 1. Klasse!!! Im Laufe der Fahrt kribbelten Füße und Finger. Leichte Durchblutungsstörungen enstanden durch diese harten holzpflockartigen Wirbelsäulenstütze. Es ist eine Quälerei, Zumutung, und man ist permanent damit beschäftigt, eine bequemere Sitzposition zu finden, was leider nicht gelingt. Die starren Lehnen zwingen einen, wie auf einer Holzbank gerade zu sitzen. Es gelang mir in dieser Position nicht mal, ein Schläfchen zu machen. All diese Probleme hatte ich 10 Jahre lang als Vielfahrer im ICE 2 nicht. Wie sehr sehne ich mich danach, dass Flixtrain meine Strecke befährt. Dann ist die DB mich los. Die Sitze in der 2. Klasse hab ich übrigens aus lauter Verzeiflung auch noch getestet. Die sind ein Hauch bequemer. Also wenn sich da nichts ändert, werde ich nie wieder eine Bahncard 100 first kaufen sondern die 2. Klasse bevorzugen, solange bis mich Flixtrain erlöst!

  28. Dennis Bahncard 50 sagt:

    Die Sitze im ICE 4 sind einfach eine Qual. Das schlimmste auch noch sowas im Sprinter zu erleben. Wie soll man das am besten ausdrücken, aber es ist “UNERTRÄGLICH” darin zu sitzen. Nach 10min nacken beschwerden. Nach 20min Rückenprobleme. Eine schlafmöglichkeit gibt es nicht mehr….die alten Sitze von der Deutschen Bahn sind Tausend mal besser. Also wenn sich die Meisten leute sich schon wegen den Sitzen beschweren, dann muss man doch langsam resultate sehen. Bin erst gestern mal wieder am 04.07.2018 mit dem ICE Sprinter um 06:08 Uhr von Berlin Südkreuz nach Frankfurt gefahren. Dabei konnte ich nur eins wieder feststellen…..(Kein Schlaf) ! Sehr traurig halt….also Comfort gibt es nicht mehr….und nicht jeder Mitbürger auf der Welt kann sich einen 1.Klasse ticket leisten…..

  29. David sagt:

    Solange man einfach nur arbeitet oä sind di Sitze noch OK, aber Schlafen haben sie so leider unmöglich gemacht. Dafür braucht es einen Sitz bei dem die Kopfstütze mit nach hinten gekippt werden kann oder wenigsten Seitenstützen die geeignet sind. Aber diese sind in guter voraussicht ja so designed das der Kopf auch hier keinen Halt findet. Wie es diese “innovativen” (weil nicht zurückkippbaren) Sitze durch alle Qualitätskontrollen schaffem konnten ist mir wirklich ein Rätsel. Eine neue Polsterung wird an dem Hauptmangel leider auch wenig ändern.

  30. Mo sagt:

    Hi zusammen,

    Ich pendel 2x pro Woche zwischen Süddeutschland & Bremen und kann nur bestätigen, dass der Sitzcomfort im neuen ICE katastrophal ist. Wer mag schon 7 Stunden am Stück kerzengerade sitzen?

    Ich habe mittlerweile nach jeder Fahrt massive Rückenschmerzen und stehe deshalb immer schon einen Teil der Strecke.

    Im alten IC der leider deutlich langsamer ist, kann man hingegen herrlich schlafen.

    Ich vermute die neuen Sitze im ICE4 sind eher ein Ergebnis betriebswirtschaftlicher Optimierung und weniger das Ergebnis von Kundenbefragungen…

  1. 9. März 2018

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