Deutsche Bahn möchte Sitze im ICE 4 bequemer machen | Zugreiseblog

Bahn möchte Sitze im ICE 4 bequemer machen

David

Hi, ich bin David, der Gründer des Zugreiseblog. Hier erfährst du alles zum Slow Traveling per Zug – egal, ob beim Interrail in Europa, Work and Travel in Australien oder beim Backpacking durch Südostasien. Du bist neu hier? Dann lies am besten, worum es in meinem Bahnblog geht.

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14 Antworten

  1. Christoph Hartmann sagt:

    Die Bahn hat mir auf meine Beschwerde hin geantwortet, dass die Sitze getestet seien.
    Wahrscheinlich sass auf einem Platz ein Betriebswirt und gegenüber jemand, der bedauerlicherweise seiner Beine verlustig gegangen ist.
    Dumm nur, dass zunehmend auch IC3 damit ausgerüstet sind und man daher dem unbequeme Mobiliar nicht vorsätzlich entgehen kann.
    Wenigstens haben sich genügend Leute beschwert.
    Die Idee mit den roten Kissen ist deshalb so gut, weil ständig die Sitzplatzanzeigen ausfallen und die Aufkleber wohl von Seiten des Designs unerwünscht sind. Selbst die ZuB wissen dann nicht unbedingt, wo die Comfort-Sitze sind, die nicht zwingend was mit Komfort zu tun haben.
    (411 A-Wg Platz 52. Da bietet mancher Regiozug mehr.)

  2. CNX sagt:

    Den ICE4 “durfte” ich zum Glück noch nicht testen, der modernisierte ICE3 ist aber schon schlimm genug. Die Bahn mag zwar beteuern, dass sie den Sitzabstand nicht geändert hat, rein subjektiv komme ich mir in den modernisierten Zügen selbst in der 1. Klasse aber schon eher eingeengt vor. Dazu kommt dann natürlich noch, dass die Sitze bei längerem Sitzen einfach zu ergonomisch und unbequem sind. Klar mag das gut für den Rücken sein, aber wer sitzt denn 2, 3, 4 und mehr Stunden gern ergonomisch?!
    Ich hege zwar große Zweifel daran, dass sich das Problem durch neue Sitzpolster lösen lässt, aber es ist schön zu sehen, dass die Bahn zur Abwechslung mal auf Beschwerden eingeht.
    Persönlich würde ich es allerdings begrüßen, wenn man sich einfach für ein Modell aus den alten ICE-Reihen entscheiden würde und die einbauen würde…

  3. Christoph E sagt:

    Der Bahncomfort Bereich ist ein typisches Beispiel dafür dass es die DB nicht schafft, sich in ihre Kunden hineinzuversetzen. Kein Mensch hat Lust jmd anderen anzusprechen ob er berechtigt sei, dort zu sitzen und ihn dann auch noch aufzufordern, den Platz freizugeben. Ein Bruchteil der Bahncamfort-Fahrgäste wird den Schaffner um Hilfe rufen. Diese Sitze sind der reine Hohn. Die meisten Kunden wissen eh nicht was diese Sitze zu bedeuten haben.
    Warum ist es Bahncomfort-Kunden nicht möglich, kostenlos zu reservieren? Dann könnte man diese Sitze abschaffen.

  4. George sagt:

    Kenne die Sitze im ICE4 noch nicht, schon diie Sitze im modernisierten ICE2 sind von der Schulterbreite eine Qual!

  5. Floyd sagt:

    Was mich persönlich noch mehr stört ist die aggressive Beleuchtung. Die erste Erfahrung war beim Einsteigen frühmorgens. Draußen alles dunkel und man freut sich auf ein gemütliches Hindösen oder Schläfchen. Ab dem ersten Moment habe ich mich aber unwohl gefühlt. Grund: Ein gelbes und ein weißes Farbband, die sich durch den kompletten Waggon ziehen. Das ist viel zu hell, verbreitet Krankenhausatmosphäre und ist noch dazu völlig überflüssig. Warum nicht tageszeitabhängige Dimmung und Leselampen am Platz? Ich musste mir was um den Kopf binden und nicht mal dann war es angenehm mit geschlossenen Augen.

    Der andere Stressor, der die Optimierung bei Nervthema “Schiebetür perpetuum mobile” negativ ausgleicht, ist der nachgebende Boden. Wenn ich am Gang sitze und jemand an mir vorbeiläuft, wackelt alles.

    Ich versuche nach Möglichkeit, auf ältere Züge auszuweichen. Aber schon wenn ich sehe, dass ein Zug oder Abteile einrollt, nimmt mir das etwas die Laune.

  6. Sebastian Frey sagt:

    Ich fahre seit 17 Jahren die Strecke Hamburg Frankfurt wöchentlich hin und zurück. Oft fahre ich morgens und versuche einen Teil der Fahrzeit zu schlafen, was sehr wichtig für mich ist um den Tag gut durchzuhalten.
    Im neuen ICE 4 ist das nicht mehr möglich, da sich der Bereich des Stuhls an dem der Kopf anliegt nicht mehr nach hinten stellen lässt. Die Folge: wenn man einschläft, fällt der Kopf nach vorne. Ich muss wirklich innehalten und ruhig durchatmen um nicht in eine unpassende Wortwahl zu verfallen, wenn ich diesen Umstand kommentiere.
    Ich finde es schlicht eine Unverschämtheit, so etwas auf den Markt zu bringen.
    Auch die Breite der Stühle ist eine Zumutung. Ich selbst bin recht schlank gebaut und habe auf einer Strecke neben einem schlanken anderen Mann gesessen und musste meinen ihm zugewandten Arm vor meinen Körper halten um nicht ungewollten Kontakt zu bekommen. Mir graut schon davor, wenn ich mal neben jemandem sitze, der etwas fülliger ist.
    Ich fand das Angebot der Bahn bisher absolut ok aber jetzt überlege ich auf den Flieger umzusteigen.
    Sebastian

  7. Alexander sagt:

    Der neue ICE 4 ist in meinem Augen ein Rückschritt. Die Sitze sind in der Tat unbequem, auch die Armlehnen waren früher weicher. Die Atmosphäre wirkt steril und kalt. Das kommt durch das eigentümliche Licht, auch warme Farben wikren kalt und ungemütlich. Holzähnliche Verkleidungen fehlen im Innenraum nun völlig. Die Schiebetür hinter mir bei meiner letzten Fahrt klapperte unentwegt bei unebener Streckenführung. Alles in allem: Ich möchte den Innenraum einschließlich Bestuhlung des ICE1, 2 oder 3. Den ICE4 mag ich nicht.

  8. David Nijenhuis sagt:

    Das oftpassierte Problem beiden BahnComfort-Plätze ist dass viele nicht-Comfortkunden lügnen und sagen Comfortkunde zusein, in der Hoffnung nicht einen anderen Sitzplätz suchen zumüssen. Und was wenn der ICE im Ausland ist. Manche Schaffner meinen denn dass das Comfortzone dort nichrt gilt. Besser ist um mit Klare Regeln zukommen und diese deutlicher im Zug darzustellen, auch in mehrere Sprechen, somit auch nicht deutschsprachende Kunden genau wissen wo es sich um handelt.

  9. Vamp898 sagt:

    > beschweren sich zahlreiche Bahnfahrer über die Sitze im ICE 4

    Ganze 26… ob man das jetzt “zahlreich” nennen kann bei Millionen Fahrgästen und mehreren tausend Lesern von inside.bahn.de

    • David sagt:

      Nun, die Beschwerden waren ja so zahlreich, dass die Bahn darauf reagiert. Und unter dem Bahn-eigenen Artikel zum Pendeln mit dem ICE 4 finden sich ja praktisch ausschließlich kritische Kommentare.

      • Vamp898 sagt:

        Naja gut aber das war schon immer so.

        Bei der einführen des ICE2, dem Redesign des ICE1, der einführung des ICE3.

        Schon immer, seit der ICE existiert, haben sich Kunden über die Sitze beschwert.

        Und schon immer, seit das passiert, war es falsche Sitzhaltung und zum Großteil die Einbildung der Kunden die für die Beschwerden gesorgt hat.

        Die Zeiten der dicken Sefchessel die den Rücken kaputt machen sind nunmal vorbei, auch wenn sie noch so bequem waren. Ich hab den fehler gemacht und mir ein ultra weiches Bett gekauft weil ich es so unglaublich bequem und angenehm fand.

        Ergebnis ist, dass mein kompletter rücken jetzt kaputt ist und ich, vom Arzt verordnet, auf dem Boden schlafen muss.

        Ich bin heilfroh über die neuen Sitze im ICE4 (und ICE3 redesign) da die Bahn zum ersten mal anständige, ergonomische Sitze verbaut die einem, nach jahrelangem Fahren, nicht den Rücken kaputt machen.

        Aber wenn ich sehe wie manche Leute in den Sitzen sitzen kann ich verstehen, dass sich da viele beschweren.

        Das Problem sind nicht die neuen Sitze im ICE, das Problem ist, dass die Bahn keine Flyer ausgelegt hat für die Leute die nicht wissen wie man richtig sitzt ohne sich den Rücken kaputt zu machen.

  10. kcm1605 sagt:

    Es ist immer interessant zu lesen, wie andere Leute genau wissen, wie jemand zu sitzen hat.
    Ich verbringe jeden Monat einige Stunden im Zug, arbeite dort, lese, döse oder schlafe.
    Leider ist dies für mich in diesen neun Sitzen kaum noch möglich. Meine Figur ist demnach nicht Sitz-gerecht gestaltet, ich werde da um Nachbesserung bitten müssen.
    Noch in keinem anderen Sitz der ICE -Reihen hatte ich solche Probleme.

  11. Bernard sagt:

    Ich kann mich den bisherigen Kommentaren nur anschliessen (als Langstrecken Pendler seit 15 Jahren): Die neue ICE4 hat folgende Verschlechterungen:
    – Die Innen-Beleuchtung ist viel zu stark (und auch noch kalt-weiss!).
    – Es gibt keine lokale Lesebeleuchtung mehr.
    – Um die Reservierung eines Sitzes zu erkennen, muss man sich bei jedem Sitz beugen. Eine schnelle Erkennung beim durchgehen ist nicht möglich. Es gäbe da einfache Möglichkeiten mit Farb LEDs.
    – Mir fehlt die klappbar Fuss-Stüze, die besonders auf langen Fahrten einfach einmal andere Sitzpositionen zuläßt.
    – Am schlimmsten sind die Sitze: Ich kann montags morgens nicht mehr schlafen, da sich die Rückenlehne nicht mehr nach hinten stellen läßt. Wer das einbauen hat lassen, sollte zur Belehrung mal 2 Tage non-Stop im ICE verbringen müssen.
    – Auch ich werde versuchen, so lange es geht auf die bisherigen Baureihen auszuweichen.
    Bitte, bitte korrigieren Sie diese Umstellungen! So ist die Zugfahrt zur Tortur geworden.

  12. Martin sagt:

    Grundsätzlich ist nichts gegen eine Weiterentwicklung und Veränderung des Interieurs zu sagen. Aber leider muss auch ich die neuen Sitze, welche von der Bahn in den aktuellen Zügen verbaut werden, stark bemängeln.

    Die Bahn muss betriebswirtschaftliche Gründe in den Vordergrund gestellt haben, anders kann ich mir die engere Bestuhlung nicht nicht erklären. Dadurch rücken die neuen Sitze unangenehm nah an den Fahrgast ran und schränken zusätzlich das Sichtfeld stark ein. In der Konsequenz bleibt der Vordersitz starr und lässt nicht mehr nach Hinten klappen, aber eben das genau ist auch das große Problem. Durch die geringere Sitzneigung im Zusammenspiel mit der starren Kopfstütze ist eine komfortable Position zum Ausruhen und entlasten der Wirbelsäule ist nicht mehr möglich. Der Kopf fällt quasi immer nach vorne. Genauere Zahlen lassen sich hier nachlesen.. https://inside.bahn.de/pendeln-ice-4/#comment-3233
    Dies mag aus Sicht der Bahn ergonomisch sein, dem Reisenden nützt dies wenig. Wer nur kurze Strecken unterwegs ist oder selten fährt, den mag das vielleicht nicht weiter aufffalen und stören, aber für Vielfahrer wie mich ist diese Entwicklung nicht nachvollziehbar. Ich bin sehr entäuscht, um es “zart” auszudrücken und hoffe sehr darauf, dass man sich dieser Kritik annimmt.

    Zu mir… Ich bin seit 2011 Inhaber einer Bahncard 100 und fahre pro Monat ca. 7000 km und verbringe (im Idealfall) ca. 50 Stunden oder 2 volle Tage pro Monat im Zug. Dabei verbringe ich die Hälfte der Zeit mit Schlaf/Entspannung/Ausruhen, die andere Hälfte arbeite ich mit einem Notebook.

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