Usbekistan: Mit dem Zug die Seidenstraße entlang | ZRB

Usbekistan: Mit dem Zug die Seidenstraße entlang

David

Hi, ich bin David, der Gründer des Zugreiseblog. Hier erfährst du alles zum Slow Traveling per Zug – egal, ob beim Interrail in Europa, Work and Travel in Australien oder beim Backpacking durch Südostasien. Du bist neu hier? Dann lies am besten, worum es in meinem Bahnblog geht.

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11 Antworten

  1. Janine sagt:

    Ohhhh..was für ein toller Beitrag und allgemein ein schönes Blog Thema. Wir lieben Zugfahren. Nächstes Jahr wollen wir nach Usbekistan, du hast mir mit deinem Beitrag gerade sehr geholfen. Ganz lieben Dank!
    Ich schaue gleich mal welche Länder hier noch präsent sind.
    Liebe Grüße Janine

    • David sagt:

      Hallo Janine,

      vielen Dank für dein Lob! :)

      Ich kann euch eine Reise nach Usbekistan bzw. nach Zentralasien nur wärmstens ans Herz legen. Alles tolle und interessante Länder, die von vielen Reisenden leider noch links liegen gelassen werden.

      Viele Grüße,

      David

  2. Michaela sagt:

    Hallo David,
    ein toller Bericht – und eine schöne Art zu reisen!
    Wir waren letzten Sommer in Usbekistan unterwegs, haben allerdings nur eine Strecke (von Taschkent nach Urgench) mit dem Nachtzug zurückgelegt. Die restliche Route (Chiwa-Buchara-Samarkand-Taschkent) waren wir dann mit dem Sammeltaxi unterwegs.
    Liebe Grüße
    Michaela

  3. Dagmar Loos sagt:

    Hallo, David,
    ich beabsichtige nach Usbekistan zu reisen. Im Internet fand ich unterschiedliche Aussagen zu den Visabedingungen. Das Onlineformular legt auch nah, dass man eine Form von Einladung oder usbekischen Veranstalter als Bezugsperson braucht.
    Kannst Du das bestätigen? Was hast Du in das Formular bei Adresse in Usbekistan bzw. inviting party eingetragen?
    Wäre schön, wenn Du mir hier helfen könntest.
    Gespannt…
    Dagmar

    • David sagt:

      Hallo Dagmar,

      bei mir gab es damals das Internet-Formular noch nicht, sondern nur einen klassischen Papierantrag. Laut der usbekischen Botschaft ist die Angabe einer Einladung bei Touristenvisa nicht obligatorisch, ich würde das Feld also entweder leer lassen oder „-“ eintragen. Bei Adresse in Usbekistan kannst du einfach ein Hotel oder Guesthouse eintragen, bei dem du wohnen möchtest.

      Es gibt auch einige Agenturen, die das Visum für dich beantragen. Mein Kasachstan-Visum habe ich zum Beispiel über König Tours in Brühl beantragt: https://www.buch-dein-visum.de/usbekistan-visum.htm

      Viele Grüße,

      David

      • Dagmar sagt:

        Danke, David, für Deine schnelle Antwort.
        Ich hatte ursprünglich auch ein Hotel eingetragen, da ein Eintrag in das Feld eingefordert wurde.
        Werde morgen telefonisch anfragen, wie sie es wünschen. Werde Dich dann wissen lassen, was mir gesagt wurde, damit zukünftige Reisende nicht dieses Problem haben.
        Nett, dass Du mich auf die Möglichkeit hinweist, dass ich ein Unternehmen mit den Formalitäten beauftragen kann.
        Aber ich denke, dass ein Teil der Herausforderung und des Reisens darin besteht, es alleine zu schaffen, da man bei den anfallenden Problemen und deren Lösung auch jede Menge lernt.
        So bin ich u. a. auf Deinen Blog gestoßen.
        Hat sich also schon gelohnt.
        Lieben Gruß…
        Dagmar

      • David sagt:

        Hallo Dagmar,

        ja, das mit der eigenen Visumbeschaffung stimmt natürlich. Usbekistan ist da recht unproblematisch (es ist nur wichtig, dass du exakt die richtige Reisezeit einträgst, da das Visum tatsächlich nur für diesen Zeitraum gilt).

        Bei Kasachstan brauchte man aber damals zum Beispiel eine Einladung und das geht über eine Agentur eben am einfachsten.

        Achja: In Usbekistan unbedingt alle Hotelbestätigungen sammeln, die du vor Ort bekommst. Die werden nämlich manchmal bei der Ausreise verlangt, um deine Reiseroute zu überprüfen. Da darf dann kein Tag „fehlen“.

        Viele Grüße,

        David

  4. Dagmar Loos sagt:

    Also, David,
    wie versprochen die Rückmeldung.
    Wie von Dir angedeutet, war es unproblematisch. Ich habe unter inviting party none eingetragen. Es gab keinerlei Kommentare. Somit bin ich jetzt stolze Besitzerin eines Usbekistanvisums und die Reise kann losgehen.
    Bis zum nächsten Gesprächsanlass…
    Dagmar

  5. Thoralf Groh sagt:

    Schöner Beitrag! Kleine Ergänzungen aus erster Hand, da wir zu zweit im September 2016 in Usbekistan waren und das Land auf eigene Faust mit Zug, Bus, Marshrutka, Taxi, bereist haben.

    Wichtig wäre zunächst, daß man keinesfalls offiziell Geld tauschen sollte. Der Kurs offiziell ca 1:3000 Sum, schwarz 1:6000 Sum. In den verschiedenen Läden oder Hotels geht das problemlos. Die Wechselstuben haben deswegen auch fast alle zugemacht. Ich wurde hier nicht einmal betrogen. Usbeken sind sehr freundlich und ehrlich.

    Fahrkarten in Deutschland für innerusbekische Fahrten geht nicht, da der Reisepaß mit dem gültigen Visum vorzulegen ist, beim Fahrkartenkauf. Erwähnung sollte noch der Usbekische ICE „Afrosiyob“ finden. Sehr komfortabel von Tashkent nach Samarkand in ca. 2,5 Stunden. Fahrpläne über http://www.Bahn.de, wie oben geschrieben. Fahrkartenkauf völlig unproblematisch, in Tashkent auch keine großen Schlangen, und das Personal spricht Englisch.

    Wir sind mit dem „Afrosiyob“ von Tashkent nach Samarkand gefahren. Dann nach ein paar Tagen weiter mit dem Sharq nach Buchara ca. 7 Stunden, (wir hatten zusätzlich noch 2 Stunden Verspätung). Fahrkarten können auch über die Hotels bestellt werden, auch problemlos. Das haben wir in Samarkand so gemacht, da der Bahnhof außerhalb liegt, und wir ein B&B direkt am Registan hatten.

    Von Buchara nach Chiwa sind wir mit dem Taxi gefahren. Das kostet im Privattaxi 90 Dollar, für auch fast 7 Stunden Fahrt. Dann aber direkt vom Hotel in Buchara zum Hotel in der Altstadt von Chiwa. Erwähnung sollte noch finden, daß es einen O-Bus (Trolleybus) von Urgentch nach Chiwa gibt. Von Urgentch nach Tashkent sind wir dann geflogen, mit russischer Propellermaschine „IL 114“. Ein Heidenspass.

    Noch ein Tip zum „E-Visum“. Es handelt sich nicht um ein klassisches „E-Visum“. Der Visumsantrag erzeugt nur eine PDF mit einem Barcode. Dann muß ausgedruckt werden, und ein Originalpaßbild aufgeklebt und unterschrieben werden. Dann das ganze abgeben, auf der usbekischen Botschaft in Berlin.

    Wichtig: Visum kann nicht bar bezahlt werden, Kontoauszug der Überweisung ist erforderlich! Wenn man das weiß, alles unproblematisch. Erteilung in ca. 10 Tagen, bei mir ging das schneller…. Übrigens, das Botschaftspersonal spricht nicht immer englisch, wer russisch kann, hat da Vorteile.

    Liebe Grüße und ein schönes Forum!

    • David sagt:

      Hallo Thoralf,

      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und die vielen Tipps. Ich habe einmal ein paar Absätze eingebaut, damit man ihn besser lesen kann.

      Zu den Themen Geldwechsel und Visum wollte ich auch mal einen eigenen Beitrag schreiben, da es dazu ja auch viel zu erleben gibt. Interessant übrigens, dass niemand versucht hat, dich auf dem Schwarzmarkt zu betrügen – oft bescheißen sich nämlich sogar die Usbeken gegenseitig selbst. Ist damals zum Beispiel Madina vom Madina & Ilyos B&B in Buchara so gegangen in meinem Beisein.

      Eine Nachfrage zum Trolley-Bus von Urgench nach Chiwa: Meinst du den vom Basar oder gibt es noch einen anderen?

      Ist die Straße von Buchara nach Chiwa noch in einem so schlechten Zustand? Sieben Stunden Fahrt hören sich ja so an, als wäre daran nichts gemacht worden.

      Viele Grüße,

      David

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