Turkmenistan mit dem Zug: Fahrpläne, Zugtickets und Reisetipps

David

Hi, ich bin David, der Gründer des Zugreiseblog. Hier erfährst du alles zum Slow Traveling per Zug – egal, ob beim Interrail in Europa, Work and Travel in Australien oder beim Backpacking durch Südostasien. Du bist neu hier? Dann lies am besten, worum es in meinem Bahnblog geht.

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7 Antworten

  1. Gustavo Woltmann sagt:

    Hört sich sehr exotisch an. Haha, Sitzen auf Parkbänken nicht erlaubt? Ja, wofür wurden die denn dahin gestellt? Fotografieren ebenfalls nicht? Na ja, muss man halt einen auf “Verstecke Kamera” machen. Ansonsten hat es einen Hauch von Marco Polo, und klingt äußerst interessant.

    • David sagt:

      Hallo Gustavo,

      ja, das mit der Parkbank war schon ein wenig skurril. Ich saß da vielleicht eine Minute, um die Stadtkarte besser studieren zu können und schon waren zwei “Aufpasser” da und haben mich verscheucht.

      Fotografieren ist so eine Sache: Wenn du irgendeinen Polizisten fragst, ist die Antwort wahrscheinlich immer “Nein!”. Ich habe aber immerhin doch noch ein paar Bilder von Aschgabat machen können. Kam mir aber tatsächlich teilweise vor wie ein Spion: Umsehen, Kamera rausholen, Foto machen, Kamera wegstecken ;-) In den anderen Städten ist das aber Gottseidank deutlich entspannter.

      Eisenbahn-Fotos habe ich mich gar nicht erst getraut, weil ich Angst hatte, dass sie mir dann bei der Ausreise gleich den Kopf abreißen. Deshalb gibt es hier im Beitrag leider auch keine Zugfotos.

      Trotzdem würde ich jedem mal einen kurzen Abstecher nach Turkmenistan empfehlen. Ist eine ganz eigene Welt.

      Viele Grüße

      David

  2. Andrei Avram sagt:

    Hier ein Link mit dem aktualisierten Fahrplan der turkmenischen Eisenbahn:
    http://railway.gov.tm/rasp.html

    • David sagt:

      Hi Andrei,vielen Dank für den Link! Werde die Fahrpläne gleich anpassen.

      • Andrei Avram sagt:

        Sehr gerne geschehen!

        Eine Frage hätte ich: seit wann stammt die Info, dass die turkmenischen Züge Speisewagen haben? Es ist zum ersten Mal, dass ich davon lese und es lässt natürlich den Gedanken längerer Fahrten etwas angenehmer erscheinen.

      • David sagt:

        Mir wurde 2011 vom Zugbegleiter etwas zu essen angeboten. Sah auch nicht wie ein Mikrowellen-Gericht oder so aus. Deshalb bin ich jetzt davon ausgegangen, dass es da wohl einen Speisewagen oder ähnliches geben müsste. Vielleicht formuliere ich den Abschnitt aber besser trotzdem um.

  3. Uli Ulziffer sagt:

    In Turkmenistan und auch den anderen zentralasiatischen Ländern braucht man zum Kauf der Fahrkarten wie auch bei den Russischen Eisenbahnen RZD den Reisepass, weil die Fahrkarten personalisiert sind,

    Man kauft eine bestimmte Strecke mit einem bestimmten Zug an einem bestimmten Tag und erhält einen bestimmten Platz in der gewählten Klasse und die Fahrkarte trägt den Namen des Passagiers. Beim Umsteigen braucht man eine weitere Fahrkarte. Die Personalisierung (Name des Passagiers) soll den Schwarzmarkt mit Fahrkarten verhindern.

    Mein Rat für den Fahrkartenkauf ist, einen Zettel vorzubereiten:
    – Abfahrts- und Ankunftsbahnhof
    – Zugnummer
    – Datum (ev. Uhrzeit)
    – Klasse (spalnyj, kupe, platskart)
    das kann man in Lateinschrift schreiben, auch wenn dort üblicherweise kyrillisch geschrieben wird, alle kennen auch die Lateinbuchstaben.

    Dann geht der Fahrkartenkauf schnell und problemlos.

    Zu den Wagenklassen habe ich unter “USBEKISTAN” einige Bemerkungen gemacht, auf die ich hinweisen möchte.. Meine Empfehlung an David ist, “kupe”-Wagen nicht Schlafwagen zu nennen, das kann zu Missverständnissen führen. “spalnyj vagon” ist russisch der Schlafwagen, aber die sind recht selten. “kupe” ähnelt im Komfort unseren Liegewagen und “platskart” ist sehr spartanisch und ein offener Wagen.

    Und noch ein Tipp:
    der Fensterplatz ist zugleich das untere Bett, die andere Nummer hat das obere Bett. Aber zwingend ist das nicht. Ich habe bei Tage immer am Fenster gesessen, zum Fotografieren, aber nachts lieber oben geschlafen. Man kann sich arrangieren und als Ausländer geniesst man einige Vorzüge.

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