Deutsche Bahn streicht Tickets nach London | Zugreiseblog

Deutsche Bahn streicht Tickets nach London

David

Hi, ich bin David, der Gründer des Zugreiseblog. Hier erfährst du alles zum Slow Traveling per Zug – egal, ob beim Interrail in Europa, Work and Travel in Australien oder beim Backpacking durch Südostasien. Du bist neu hier? Dann lies am besten, worum es in meinem Bahnblog geht.

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12 Antworten

  1. Timothy Daniel Priest sagt:

    Sehr schade. Ich hoffe, es finden sich gute Angebote, damit man nicht so viele Kunden an die Fluggesellschaften verliert! Inwiefern liegt die Systemumstellung am Brexit?

    • David sagt:

      Hallo Timothy,

      die Bahnsprecherin hat zu den genauen Hintergründen der Systemumstellung nichts gesagt. Das wäre dann auch eher eine Frage an Eurostar. Ich persönlich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass es irgendetwas mit dem Brexit zu tun hat. Eurostar gehört nicht mehr der britischen Regierung, die größten Anteile halten jetzt die französische und belgische Bahn.

      Viele Grüße

      David

    • Elke Husemann sagt:

      Auch ich hoffe auf ein neues gutes Angebot der Bahnen. Für diesen Sommer habe ich allein für meine Familie 7 Tickets von Deutschland nach London (oder zurück) gebucht, damit wir klimafreundlich (statt Fliegen) reisen. Die anschließenden Verbindungen innerhalb von GB mussten sowieso schon separat gebucht werden (auch nicht unbeding preiswert), da man nicht durchgehend z.B. von Dortmund nach Sheffield buchen kann. Wenn man zukünftig dann DREI Buchungen vornehmen muss, um EINE Reise zu machen, vergeht einem die Lust am Bahnfahren zur Insel – von finanziellen Nachteilen gar nicht erst zu reden. TOP wäre, wenn man zukünftig den Sparpreis Europa GB DURCHGEHEND von einem deutschen Startbahnhof bis zu irgendeinem englischen Zielbahnhof (über London hinaus) in EINEM Vorgang buchen könnte.

  2. Jens R. sagt:

    Könnte man nicht jetzt, so kurz vor der Europawahl, ein paar Politiker darauf anspitzen, damit die bei DB und Eurostar Druck aufbauen?
    “Das Unternehmen arbeite allerdings zurzeit gemeinsam mit Eurostar daran, wieder eine kundenfreundliche Lösung anbieten zu können, so die Bahnsprecherin” – So ein Gelaber! Wenn die DB davon ausginge, innerhalb von 6 Monaten eine Lösung zu finden, bräuchten sie ja die Tarifbestimmungen nicht zu ändern! Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. So eine Schnittstelle lässt sich definitiv in weniger als 6 Monaten programmieren!

    • David sagt:

      Hallo Jens,

      es betrifft das Reisedatum und nicht das Buchungsdatum. Bisher ließen sich Tickets nach London bis zu sechs Monate im Voraus buchen. Die Beschränkung wird also bereits in wenigen Tagen für alle Reisen ab 10. November sichtbar.

      Viele Grüße

      David

  3. Bernd sagt:

    Hi David, ich gehöre ja zu denjenigen, die in der Vergangenheit die zu teuren Preise (wie in Deinem Artikel erwähnt) moniert hatte. Im März 2019 konnte ich nun für einen annehmbaren Preis HAM-LON-HAM fahren. Ich kann die Erfahrung nur jedem, der an Bahnreisen interessiert ist, empfehlen (allein im Zug die Anzeige ‘Next Stop London’ ist es eigentlich wert :-)). Also, es ist wichtig, dass diese Reise wieder durchgehend buchbar ist, auch wegen des europäischen Gedankens -Brexit or not!

  4. Martin sagt:

    Ich bin früher gelegentlich von Berlin nach London gefahren oder sogar weiter bis nach Edinburgh. Das ist aber seit der Abschaffung des Nachtzuges Berlin-Brüssel nicht mehr sehr attraktiv. Bis dahin konnte man abends in Berlin schlafen gehen, ist am Morgen in Brüssel aufgewacht, umgestiegen und war kurz darauf in London. Bequemer geht’s nicht. Ohne den Nachtzug Berlin-Brüssel ist es nicht mehr komfortabel. Erst Berlin-Köln, dann Köln-Brüssel, da ist der Tag schon fast rum und man ist noch nicht in London. Also, liebe DB, bitte erstmal den Nachtzug nach Brüssel wieder einführen, dann hat auch der Anschluß nach London wieder mehr Sinn!

  5. MarkusR. sagt:

    Wieder ein Nachteil gegenüber dem Flugzeug. So will man konkurrieren?
    Früher gab es viel mehr Standisierungen über die UIC und besser durchbuchbare Bahntickets.
    Die Eisenbahn ist meilenweit davon entfernt von einer Standardisierung à la IATA und davon internationale Kurzstreckenflüge auf die Schiene zu bekommen.

  6. Timothy Daniel Priest sagt:

    Ich kann die Interrailkarten als Alternative empfehlen! Werde mit meiner Partnerin über Silvester nach GB fahren und wir haben uns für diese Möglichkeit entschieden. Samt Reservierungen ist es immer noch günstiger als Fliegen + Gepäck + Anschlussmobilität.

  7. Malte sagt:

    Hey, gibt’s da eigentlich Neuigkeiten mittlerweile? Ich reise nächsten Sommer ins Londoner Umland, wollte eigentlich ganz gerne Flüge vermeiden. Das ist angesichts der Preisdifferenz generell schon unattraktiv (Ryanair ab Bremen kostet 20€ je Strecke), wäre aber zumindest beim Sparpreis noch verkraftbar.

    Auf Nachfrage bei der Bahn gibt’s leider keine solide Antwort, sondern nur die Auskunft, dass sich frühestens ab Ende Oktober etwas tut.

    • David sagt:

      Hallo Malte,

      aktuell habe ich dazu leider keine weiteren Infos. Es gibt das Gerücht, dass die Umstellung des Buchungssystems von Eurostar etwas mit einem belgischen Gesetz zu tun hat, wonach Eisenbahnunternehmen ab Herbst umfangreiche Passagierdaten an die Sicherheitsbehörden übermittel müssen. Eurostar ist da einer der “Testpartner”.

      Viele Grüße

      David

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