Fahrplanwechsel: Deutsche Bahn schafft Flexpreis ab | Zugreiseblog

Fahrplanwechsel: Deutsche Bahn schafft Flexpreis ab (Update)

David

Hi, ich bin David, der Gründer des Zugreiseblog. Hier erfährst du alles zum Slow Traveling per Zug – egal, ob beim Interrail in Europa, Work and Travel in Australien oder beim Backpacking durch Südostasien. Du bist neu hier? Dann lies am besten, worum es in meinem Bahnblog geht.

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106 Antworten

  1. Da ich eh nur Sparpreise buche, sehe ich das ganze recht entspannt.

  2. wumble sagt:

    Wusste gar nicht das es diese Flexpreise gibt. Der Artikel wirkt aber recht aufgeregt. Man wird wohl noch ans Ziel kommen. Und immerhin freies Wlan im ICE ab Dezember, mal sehen wie gut das funktioniert

    • sami sagt:

      Das hat jetzt schon nicht funktioniert wo es was gekostet hat. Anbieter ist die Telekom.und dazu brauch ma in verbindung it Internet gar nicht weiter redeneine meinung

      • soso sagt:

        Es hat zwar auch jetzt schon nicht wirklich (eher so gut wie garnicht) funktioniert, aber da die Telekom zu beschuldigen halte ich für falsch. Das läuft über Mobilfunk, was natürlich bei 300 km/h und (relativ) kleinen Funkzellen prinzipbedingt zu Problemen führen muss. Kommen dann noch die extrem schlechte Netzabdeckung entlang der Bahntrasse und die Tatsache dass du dir die Verbindung mit allen anderen im Zug teilst hinzu, kann das Ganze natürlich nicht vernünftig funktionieren.

  3. Nicht überzeugt sagt:

    Interessant. Ich habe eine myBahnCard 50, wohne aber in Wien und benutze sie hauptsächlich, wenn ich mal meine Eltern besuchen fahre. Die bringt mir jetzt also weniger als die Tickets einfach bei der ÖBB zu kaufen. Bei den Preisen bei der deutschen Bahn lohnt es sich für mich außerdem nicht, mit der Bahn zu fahren anstatt das Flugzeug zu nehmen – schade, dabei wäre ich lieber weniger umweltschädlich unterwegs.

    Ich verstehe nicht wie die Bahn mit ihrem Geschäftsmodell weiterhin konkurrenzfähig bleiben will.

    • Johannes Aquila sagt:

      Einfach auf Bahncard 25 umstellen und Sparpreis buchen. (Die Bahncard 50 gibt neuerdings glaub ich auch auf Sparpreise rabatt, aber nur dafür lohnt sie sich natürlich nicht.) Dann gibt es natürlich Zugbindung (entsprechend der Flugbindung beim bezahlbaren Flugticket), aber dafür wird es in der Regel deutlich billiger.

      • sami sagt:

        Sparpreis mit Angabe bahnkart 50 ist teurer wie sparpreis mit BK 25. Warum auch immer

      • Falkenhain sagt:

        BahnCard 50 gibt nur bei reinen Fernverkehrsstrecken und im Inland der 25%-Sparpreisrabatt. Für andere Strecken „muss“ man eine BahnCard 25 haben.

    • Harold Mosbach sagt:

      Frankfurt – Wien mit Bahn: 140-170 Euro.
      Frankfurt – Wien mit Fernbus: 33 Euro.

      Ist mir generell schleierhaft, wieso man bei solchen Preisunterschieden noch freiwillig Bahn fährt.

      Für mich sind die bei Fernverkehr jedenfalls gestorben. Kann ja nicht angehen.

      • Markus sagt:

        Wahrscheinlich weil ich und andere Reisende nicht um 1:50 Uhr in Frankfurt am Busbahnhof stehen wollen, um dann 9:45 Std auf Autobahnen unterwegs zu sein. Und zu allem übel gibt es diese Verbindung mit unter 10 Std Fahrzeit nut zweimal am Tag. Da wähle ich doch lieber einen der 2-stündlichen ICE, die mich dann in 6:45 Std nach Wien bringen.

      • sami sagt:

        Pfeffer
        Von Frankfurt mit ice direkt zB diesen Samstag kostet 21euro
        Wenn dann der Rest in Österreich über 100euro ist kann die Bahn ja schlecht was dafür.ihr müst euch auch mal bisl Mühe machen und suchen.ich fahr seid 15jahren bahn egal wohin.ich bin zeitlich geldlich streßlich mit der Bahn immer am besten gekommen

      • Marthilde Jesstetten sagt:

        Glückwunsch! Noch kein Rücken! Für mich ist es eine Qual im engen Bus viele Stunden zu verbringen. Von der schmutzigen Bustoilette ganz zu schweigen. Im Zug habe ich zum Glück die Auswahl zwischen mehreren Toiletten und habe bei dem Toilettengang noch reichlich Bewegung. ICH FAHRE WEITERHIN MIT DER FREUNDLICHEN BAHN.

    • Sebastian sagt:

      es gibt noch keine Konkurrenz im Fernverkehr in Deutschland ;)
      Darum funktioniert das alles.
      Und wie lange sich der Fernbusmarkt in Deutschland noch in diesem Umfang hält, bleibt auch abzuwarten . . .

    • Marthilde Jesstetten sagt:

      Für das Ausland nutze ich EuropaSpezial. Früh buchen und wenig bezahlen. Auf die letzte Sekunde mich abzuhetzen, ist mir zu teuer! Der frühe Vogel ist eher satt.

  4. Gero sagt:

    Ist ja eine ziemliche Katastrophe, was die Bahn da wieder macht. Erst den Normaltarit euphemistisch in ,“Flexpreis“ zur Differenzierung gegen die Zugbindung der Sparpreise umbenennen und dann im nächsten Schritt die „Flex“-Komponente komplett zu entfernen und sozusagen nur noch mehr oder weniger teure Tickets anzubieten. Das aber mit dem Streichen des eigentlich dicksten Pfunds der Bahn, der Flexibilität.
    Da bleibt einem als Geschäftsreisenden ja nur noch der Griff zum eigenen PKW, wenn man nicht gleich eine Bahncard100 kaufen möchte.

    Es ist immer wieder erstaunlich, wie man bei der Bahn ein geschicktes Händchen dafür entwickelt hat, den Verkehrsträger Bahn immer mehr zu ruinieren.

    • David sagt:

      Hallo Gero,

      was mich am meisten nervt: Diese Maßnahme ist total überflüssig. Es geht bei der bisherigen Aktion um einen Unterschied von wenigen Prozent hinsichtlich des Preises an unterschiedlichen Reisetagen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das einen deutlichen Unterschied bei den Einnahmen ausmacht.

      Stattdessen macht man da ein neues Fass auf und schränkt den „Flexpreis“ zudem noch auf nur noch einen Tag ein. Durch die 19 Euro Sparpreise und den neuen „Ab-Preisen“ bei der Online-Buchung hat es die Bahn zuletzt geschafft, ihr „Voll-teuer-Image“ weitestgehend abzulegen. Mit dem differenzierten Flexpreis macht man sich da wieder viel kaputt – und das ausgerechnet bei den Vielfahrern.

      Viele Grüße,

      David

      • Johannes Aquila sagt:

        Nein, die Maßnahme ist nicht wirklich überflüssig, denn es geht offensichtlich darum, die Züge gleichmäßiger auszulasten. Es gibt immer noch viele Kunden, die eine Bahncard 50 haben und aus Prinzip ohne Zugbindung fahren. Bei denen entfällt die Lenkungswirkung des Preises. Folge: Rentner, die andere Rentner besuchen, planen ihre Reisen unnötigerweise an den überfüllten Wochentagen.

        Wer weiter die bisherige Flexibilität haben will, muss seine Fahrkarten eben am Reisetag kaufen und zahlt an vollen Tagen entsprechend mehr. Wem das zu teuer ist, der kann auf einen anderen Tag ausweichen und zahlt evt. sogar weniger als bisher. Wem der Kauf am Reisetag zu stressig ist (Rentner und Leute von kleinen Bahnhöfen ohne Automat), der muss sich dann allerdings vorher festlegen.

      • David sagt:

        Eine Erhöhung des Preises um wenige Prozent (wie beim differenzierten Flexpreis) entfaltet dabei aber so gut wie keine Wirkung. Im Übrigen fahren die Leute an den „Hauptkampftagen“ ja meist nicht aus Vergnügen, sondern weil sie es müssen. Da hilft eine Erhöhung des Preises auch nicht. Und Gelegenheitsfahrer nutzen meist sowieso Sparpreise.

      • Freeflight sagt:

        „Wer weiter die bisherige Flexibilität haben will, muss seine Fahrkarten eben am Reisetag kaufen und zahlt an vollen Tagen entsprechend mehr.“

        Na das ist ja toll! Jetzt darf man sich nicht nur darüber freuen die fahrt stehend, irgendwo im Verbindungsteil zwischen zwei Wagons, zu verbringen, weil der Zug mal wieder hofnungslos überfüllt ist, nun darf man für dieses „Erlebnis“ auch noch mal extra mehr bezahlen. Innovatives Geschäftskonzept!

        Ist aber auch eine frechheit von diesen Kunden ausgerechnet zu bestimmten Stosszeiten fahren zu wollen, wo sind wir denn hier?!

    • sinni800 sagt:

      Aber man muss schon *echt* viel fahren damit sich die BahnCard 100 überhaupt lohnt! Das ist übel – das müssen Sie mal nachrechnen.

      Da ist oft eine BahnCard 50 besser dran.

  5. Lua sagt:

    Tja ist der neue ICE mal wieder teurer geworden und Siemens will Nachzahlungen?
    Anders kann ich mir das nicht erklären, das ist doch einfach nur unnötig kundenfeindlich. Flexible Tickets macht doch die elektronische Buchung nebenbei ohne Kosten. Und hinterher wird wieder gejammert weil Bus & Flieger angeblich die Kunden klauen.

  6. Moritz sagt:

    So wird die Bahn versuchen, den Strom der Kunden wieder etwas unter Kontrolle zu bekommen. Es ist mir oft Freitags und Sonntags passiert, dass ich ohne Reservierung auf langen ICE-Stecken stehen musste.
    Werden die Flexpreistickets nun unflexibler und auf einen Tag terminiert, weiß die Bahn schon bei der Buchung, wann man fährt und kann eventuell über höhere Preise gegensteuern.

    Klappt aber wohl nur theoretisch, weil die Wenigsten wegen ein paar Euro Ersparnis an einem anderen Tag fahren würden…

    • David sagt:

      Das Problem ist halt: Die (meisten) Leute fahren am Freitag und Sonntag, weil sie da fahren müssen. Da spielt der Preis dann erstmal keine so wichtige Rolle.

      Gegen Überfüllung hilft nur die Pflichtreservierung (die in Deutschland aber nicht durchsetzbar ist). Zumindest die integrierte Reservierung soll ja mittelfristig auch für die 2. Klasse kommen – aber wohl noch nicht zum Fahrplanwechsel, sonst hätte die DB das sicher als Vorteil genannt.

      • Fritz sagt:

        Gegen Überfüllung würde auch der unschlagbare Wettbewerbsvorteil eines zusätzlichen Wagons helfen. Aber das wäre vermutlich zu einfach für die Bahn den Bedarf am WE einfach anzupassen.

    • Tja, und warum sind Leute in ICEs überhaupt ohne Reservierung unterwegs? Richtig, weil diese Reservierung je Strecke irrsinnige 4,5€ kostet. Wäre die Reservierung kostenlos (bei Kauf einer Fahrkarte, sonst natürlich mit Schutzgebühr) oder gar Pflicht, wären überfüllte Züge praktisch ausgeschlossen – und die Bahn könnte bei ausgebuchten Verbindungen einfach mal noch ’nen Wagen hinstellen.

      • David sagt:

        Die integrierte Reservierung für die zweite Klasse soll ja mittelfristig kommen. Aus meiner Sicht eine sehr sinnvolle Maßnahme.

      • Florian Engers sagt:

        Der Zug kann physisch nur so lang sein wie der kürzeste Bahnsteig an der Strecke den er bedienen soll. Einen ganzen Extrazug zu schicken passt manchmal nicht in die Trassen -Fahrpläne und kostet..

    • sami sagt:

      Es gibt keinen Sitzplatz Anspruch.nicht mal mit Reservierung.ihr müst euch schon die agbs durchlesen bevor ihr meckert

  7. christian sagt:

    Das mit dem Auslandstarif wird somit einfacher – da die DB (genauso wie die ÖBB) für Fahrkarten nach Osteuropa schon immer mehr als die heimische Bahn genommen hat lohnt es sich jetzt erst recht z.B. von Berlin nach Praha nur bis Schöna zu lösen und bei den netten Tschechischen Kollegen einen Anschlussfahrschein zukaufen.
    Vor einigen Jahren lag die Ersparnis damals schon bei ca. 10€ .

  8. Harald sagt:

    Die Maßnahmen wecken bei mir eher andere Assoziationen:

    Die Bahn hat an Hand der Daten, die sie im Zug sammelt (wer fährt mit dem Zug, den er auch gebucht hat, wie oft kommt es vor, dass man am nächsten Zag fährt, etc.) gründliches Datamining betrieben. Und festgestellt, dass die Menge der Kunden besser zu handhaben ist, je höher die Quote der Reisenden mit Zugbindung ist. Und das soll verstärkt werden.

    Blöd nur, dass dadurch aus Kundensicht die Zuverlässigkeit der Bahn schwindet, da man nicht sicher sein kann auch ein erschwingliches Ticket zu ergattern. Prekäre verhältnisse eben.

  9. Marquel sagt:

    Ich nutze den Flexpreis vor allem auf dem Rückweg – auf dem Hinweg weiß ich es eh und habe auch das Problem des „flexiblen Zwischenstopps“ für eine Nacht nicht.

    Die Flexibilität auf dem Rückweg hat mir aber schon oft Nerven gespart und darauf mag ich auch nicht verzichten. Ich möchte schon gerne im Gültigkeitszeitraum selbst wählen, wann und wie ich fahre.

    Soweit mir bekannt, war die Gültigkeit für zwei Tage auf dem Hinweg ein europäischer Kompromiss, weil es manchmal nur mit Übernachtung geht, das war, glaube ich, nie Absicht, dass das überhaupt geht.

    Zugbindung, egal wie weit oder eng, kann sich die Bahn in meinen Augen erst leisten, wenn sie die Pünktlichkeit aller Züge auf max. 2 Minuten Verspätung gedrückt hat. Vorher ist das nicht haltbar.

  10. JW sagt:

    Frage: Wird man weiterhin Buchungen mit einem oder zwei Zwischenhalten durchführen können? Also bei obengenanntem Beispiel bsw. von München nach Hamburg mit Zwischenhalt in Frankfurt (bis zu 48h) und Hannover (bis zu weitere 48h) buchen?

    • David sagt:

      Du kannst auch weiterhin bei differenzierten Flexpreis Zwischenhalte durchführen und die Züge völlig frei wählen. Aber die Fahrt muss bis 3 Uhr des Folgetages abgeschlossen sein. Beim bisherigen Flexpreis hattest du hingegen insgesamt zwei Reisetage Zeit, deine Fahrt zu beenden.

    • joa Falken sagt:

      zwei Halte zu 48 Std. gab es (letztes Jahr) nur bei internationalen Verbindungen. Dieses Jahr konnte ich aber nur zwei eintägige Unterbrechungen buchen. Falsche Software oder geänderte Bedingungen, wer weiß das schon…

  11. arst sagt:

    6 Monate vs 180 Tage

    sieht fuer mich ziemlich gleich aus.

    • David sagt:

      Den Unterschied habe ich nur gemacht, um meine Leser zu verwirren ;-) Wichtig ist: Bisher konnte man Tickets nur im Reisezentrum oder in einer DB Agentur 180 Tage im Voraus buchen. Ab dem Fahrplanwechsel geht das auch am Automaten und bei der Online-Buchung.

  12. Sebastian sagt:

    So eine Schweinerei
    Die sind ja jetzt schon so teuer. Ich fahre manchmal zu Freunden. Da zahlt man 119€(!!!) wenn man nicht mit einem EuroNight fährt. Ich frage mich wofür die so viel Geld wollen. Fahrtkosten können es ja nicht sein, da Locomore ab Dezember 29€ von Berlin nach Stuttgart verlangt. Da frage ich mich echt was das alles soll.

    Aber was soll man schon tun. So viele Menschen sind auf die Bahn angewiesen. Die haben gar keine andere Wahl und müssen es so akzeptieren wie es ist. Das nützt die Bahn voll aus. Und dann sind die ja nicht mal komfortabel oder gar pünktlich?!
    Ich frage mich ob die wissen was pünktlich heißt.

    • joa Falken sagt:

      Locomore nennt auch Preise „ab …“ und hat Zugpreisbindung. Ob Unterbrechungen gehen, wird man noch sehen.

      • Christian Skobjin sagt:

        Und zudem fährt Locomore EINEN Zug am Tag mit 40 Jahre alten Wagen ohne Klimatisierung und einer geliehenen Lokomotive. Zudem ist auch nicht klar, ob der Eigentümer den Anspruch hat, mit dem Laden direkt Geld zu verdienen…

        Immer schön Äpfel mit Äpfeln vergleichen, bitte!

  13. Jan sagt:

    Ich sehe darin ehrlich gesagt jetzt noch nicht so wirklich die Abschaffung des Flexpreises. Klar, ist jetzt schon ein bisschen weniger flexibel, aber für die meisten doch immer noch flexibel genug.
    Letztendlich ist es doch eigentlich vor allem eine mehr oder weniger gut kaschierte Preiserhöhung. An eine Steuerungsfunktion glaube ich auch nicht so richtig, da viele Geschäftsreisende den Flexpreis nutzen, und da werden die wenigstens einfach so einen Tag früher oder später fahren. Vielleicht will sich die Bahn aber auch nur ein bisschen von den Wochenend-Mehrkosten beim Personal von den Fahrgästen zurückholen…

    • David sagt:

      Ich zitiere mal die Beförderungsbedingungen zum bisherigen differenzierten Flexpreis:

      „Dieses Angebot [ersetzt] für Reisen auf den dort genannten Relationen das Angebot Flexpreis.“

      Klar, irgendwie flexibel ist das neue Angebot auch (weil keine Zugbindung). Aber es ist eben ein tariflich vollkommen neuer Ansatz, der mit dem ursprünglichen Gedanken des Normalpreises (der ja in Flexpreis umbenannt wurde) nichts mehr zu tun hat. Das Angebot könnte man auch genauso gut „flexibler Sparpreis“ nennen.

    • Tim sagt:

      Das ist eine ganz erhebliche Abschaffung des Flexpreises. Insbesondere entfällt ja durch die getrennte Buchung von Hin- und Rückfahrt die Möglichkeit der Rückreise zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von einem Monat ab Gültigkeit des Tickets.

  14. Klaus sagt:

    Ist das alles so kompliziert, weil all die Sesselpupser der Bahn irgendwas ( I R G E N D W A S ) tun und vorzeigen müssen?
    Früher ging’s doch auch: Von A nach B = das sind so-und-so-viel Kilometer, kostet XX Mark, hier ist das Ticket (so’ne kleine Pappkarte aus ’nem einfachen Automaten, der NIE hakte oder „upgedated“ werden musste) … Danke, und der nächste bitte.
    .
    Aber das wär‘ ja viel zu einfach. Zu schnell. Zu verständlich. Zu billig. Und all die Verwaltungsfuzzis hätten ja nix zu tun; müssten vielleicht mal was richtiges arb…

  15. eeeeee sagt:

    Wie ist das mit Auslandskarten? Wenn man von Berlin nach Basel bucht, ist das Ticket 14 Tage gültig (ohne Rückfahrt), weil das von der EU so vorgeschrieben wird. Früher waren es sogar 30 Tage.

  16. George sagt:

    Weiß hier zufällig jemand, woran es liegen könnte, dass Tickets bei der ÖBB mit DB-Anteil (zB Innsbruck – Singen Htw.) teurer geworden sind?
    Bisher kostete eben diese Strecke 29€ und damit nicht mehr als das dt. Teilstück bei der DB normalerweise – nun sind es 60€. Das ÖBB-Teilstück kostet bei der ÖBB allerdings so wenig wie bisher.

    Btw: Hat hier mal jemand zum Handyticket gegriffen? Die Odyssee beim Lösen (bis Lindau beim ÖBB-Schaffner, kurz darauf dann beim DB-Schaffner) führt mir jedes Mal den Unterschied DB ÖBB vor Augen…

    btt: Ich verstehe diesen Schritt der DB nicht. Die Flexpreise schienen ein relativ nischiges Produkt zu sein: Sehr preissensitive Kunden (zB Studenten) buchen sowieso wo möglich Sparpreise, Normalos eher irgendetwas (also Normalpreis bzw. den günstigsten Preis, den man paar Tage zuvor angezeigt bekommt). Diesen Schritt dagegen werden auch diese Gruppen mitbekommen…wozu nur?
    Wäre letzten Endes nicht eine Erhöhung des Normalpreises sinnvoller bzgl. Margensteigerung? Den Shitstorm bekommt man sowieso zurecht ab.
    Auch den Zeitpunkt finde ich unklug…die Konzentration im Fernbusmarkt hat noch nicht zu höheren Preisen geführt. Das hätte man auch abwarten können – so wird es Flixbus leicht fallen, sein Image als Preisbrecher zu erhalten.
    Vielleicht ist der DB ihr Ruf aber auch mittlerweile egal…wie ich feststellen durfte, ist der Ruf der DB in Österreich und der Schweiz eher mäßig beeindruckend. Insbesondere Interrailer können da wahre Schauermärchen erzählen…was ziemlich doof ist bei einer Kundengruppe, die sich tagtäglich in Mensen, Bars, Vereinen zum plaudern trifft.

    • David sagt:

      Beim ÖBB-Problem bin ich leider überfragt (Bei der DB sollte der Preis aber auch schwanken, weil nach Österreich zumindest noch bis heute der differenzierte Flexpreis gilt).

      Ich stimme aber zu, dass eine (noch höhere) Verteuerung der Tickets vermutlich deutlich besser gewesen wäre, als jetzt diesen Testballon auf ganz Deutschland auszuweiten. Die Erhöhung der Flexpreise betrifft ja nur ganz wenige Bahn-Fahrer, Sparpreis-Kunden kriegen das ja höchstens indirekt mit. Mit dem differenzierten Flexpreis rüttelt man hingegen am kompletten Tarif-System. Und das missfällt eben deutlich mehr Flexpreis-Kunden als eine reine Erhöhung der Preise.

  17. David sagt:

    Update zum Beitrag:

    Die zweitägige Gültigkeit bleibt auch beim differenzierten Flexpreis weiterhin bestehen! Die Fahrt muss nunmehr aber zwingend am ersten Geltungstag angetreten werden. Vgl. Seite 9 der Beförderungsbedingungen der Bahn.

  18. Anonymous sagt:

    Sorry, aber die Story wirkt arg aufgebauscht. Wenn ich keine Ahnung habe, wann ich zurückfahren will, buche ich halt erst die Hinfahrt; und die Rückfahrt dann, wenn ich weiß, wann ich zurückfahren will – kostet nicht mehr als beides zusammen zu buchen.

    „Und dank BahnCard 25 sind die Preise oft sogar günstiger als der (differenzierte) Flexpreis mit BahnCard 50.“ – da hat wohl jemand verschlafen, dass die BahnCard 50 inzwischen auch 25% Rabatt auf Sparpreise gibt.

    • David sagt:

      Nein, tut sie nicht. Mit der BahnCard 50 gibt es nur 25 Prozent auf Sparpreise im reinen Fernverkehr. Außerdem gibt es damit eigene unabhängige Kontingente, weshalb nicht alle verfügbaren Sparpreise auch automatisch mit der BC 50 rabattiert werden können.

    • sami sagt:

      Alles Idioten.die sind nur am meckern und haben keine Ahnung.ich befindet mich nun im 16jahr wo ich Bahn fahren.es gibt nichts besseres.ja und wenn mal ein Zug ausfällt oder es mal klemt das man eine Stunde zu spät kommt ist natürlich!!!!! Nicht!!!!!! Verzeihbar gegenüber der Autobahn…..oh oh oh vollidioten

  19. Oliver sagt:

    Da die Fahrkarte mit gemeinsamer Hin- und Rückfahrt entfallen wird und auf zwei einzelne Fahrkarten aufgesplittet werden muss, kostet die Stornierung einer Reise demnächst nicht 17,50 Euro, auch nicht 19,00 Euro, sondern 38,00 Euro. Ein pfiffiger Zug der DB, um eine Menge Einnahmen ohne irgendeine Gegenleistung zu generieren.

    Genau so pfiffig wie ihr Kreditkartenentgelt: „klar, Sie dürfen mit uns fahren. Ach, bezahlen wollen Sie das Ticket auch? Na dann, Zuschlag her!“

    • Kommentator sagt:

      Ich weiß nicht, was am Kreditkartenentgelt „pfiffig“ in diesem Sinne sein soll? Kreditkartenzahlung hat nun mal andere Gebühren als Bargeldhandling, EC-Kartenzahlung oder Überweisung. Jetzt kann die Deutsche Bahn entweder die Kreditkartennutzer quersubventionieren, indem sie allgemein die Tarife anhebt und so die EC-Nutzer, Überweisungsnutzer usw. mitfinanzieren lässt, oder so kann denen die die Gebühren verursachen diese in Rechnung stellen.

      Vor dem Hintergrund, dass Kreditkartenabrechnung auf dem Rücken der Händler ausgetragen wird, halte ich es nicht für verwerflich die Gebühren dem Kunden in Rechnung zu stellen.

      Dabei geht es btw. nicht nur um die direkten Transaktionskosten, sondern z.B. auch um die massiven Verzögerungen, die sich in der Abrechnung einstellen. In der Firma in der ich arbeite haben wir z.B. das Problem, dass Kunden auch 6-stellige Beträge mit Kreditkarte begleichen, VISA und MasterCard sich dann aber gern mal gut 6 Monate Zeit lassen, bis das Geld tatsächlich bei uns landet. Defakto gibt unsere Firma also einen mehrmonatigen Kredit über die Rechnung. Das dem Kunden in Rechnung stellen zu wollen, halte ich für legitim. Er kann ja gern eine andere, möglicherweise etwas unbequemere, Zahlungsart wählen, und diese Kosten einsparen.

      Ob man es sich tatsächlich leisten kann dem Kunden diese Kosten in Rechnung zu stellen, oder ob starker Konkurrenzdruck am Markt das verhindert, ist dann wieder eine ganz andere Frage.

  20. Ul sagt:

    Ich sehe da noch einen ganz anderen Aspekt:
    Die gewöhnen die Leute an flexible Preise, dass mann sich also nicht darauf verlassen kann, dass eine Bestimmte Strecke immer den gleichen Preis kostet. Das macht das ganze System intransparenter, wodurch Preiserhöhungen insgesammt weniger auffallen.
    Im übernächsten Schritt könnte man dann verschiedenen Kunden je nach Profil (Vielfahrer, Geschäftsmann, (nicht)zahlungswillig, höflich, nervig, hübsch, keine Ahnung was noch), verschiedene Preise anbieten um sie optimal zuschröpfen oder zu steuern, und es fällt kaum auf.

  21. Icke sagt:

    Fahrkarte kaufen- einsteigen, aussteigen wieder einsteigen, wieder aussteigen.
    Das Prinzip maximal möglicher Fahrtunterbrechungen, dazu eine Rückfahrkarte , die früher mal 4 Wochen gültig war, das
    machte den Vorteil der Bahn aus. Ein felxibeles System. Das, früher, zu Zeiten der Staatsbahnen, komischer Weise auch damit
    gerechnet hat, daß freitags mehr Leute Zug fahren wollen als dienstags.
    Mit diesem Tarifschwachsinn nimmt sich die Bahn ihren letzten Wettbewerbsvorteil. Flexilbilität. Mehdorn hat nach Jahren gewonnen. Und es scheint, die Bahn kennt ihre Kunden nicht nur nicht, sie will sie nicht kennen. Sie will andere Kunden. Diese Kunden fahren aber leider nicht Nachtzug und wollen nicht in den Zug steigen wenn es ihnen paßt. Leider fliegen diese Leute oder fahren Bus.

  22. Trabi sagt:

    > erschiedenen Kunden je nach Profil (Vielfahrer, Geschäftsmann, (nicht)zahlungswillig, höflich, nervig, hübsch, keine Ahnung was noch),

    Ich warte auf Diensthandys/Ticketscanner mit Tinder DB Edition. Lockt die Anwesenheit des Fahrgasts andere Fahgäste an? Links für chronisches „Kein Kontingent mehr verfügbar“, rechts für BC 100-„“Verlosung““.

  23. tose25 sagt:

    Wie will die Bahn denn kontrollieren, ob die Fahrt am ersten Gültigkeitstag des Flexpreises angetreten wurde? Ich kann doch eine Fahrt von Buxtehude nach München mit Flexpreis buchen und dann am zweiten Gültigkeitstag die Fahrt in Hamburg beginnen. Wenn das beanstandet wird, kann ich immer sagen, ich wäre am ersten Gültigkeitstag von Buxtehude nach Hamburg gefahren, bin in der S-Bahn nicht kontrolliert worden und hätte dort die Fahrt für einen Tag unterbrochen

    • David sagt:

      Gute Frage.

      Bei der bisherigen Aktion war es so, dass der differenzierte Flexpreis nur von Fernbahnhöfen (und tariflich gleichgestellten Bahnhöfen) gültig war. Das solllte diesen „Trick“ wohl verhindern.

      Beim deutschlandweiten differenzierten Flexpreis ist aber auch Nahverkehr zugelassen.

      • tose25 sagt:

        Wieso soll das den Trick verhindern? Du schreibst doch selber, dass es auch von tariflich gleichgestellten Bahnhöfen gültig war. Bei Fahrt Köln Hansaring –> Frankfurt Hbf konnte genauso die S-Bahn zum Kölner Hbf am ersten Tag genutzt werden und der ICE nach Frankfurt am zweiten Tag. Das konnte auch genauso gebucht werden. Der Trick funktioniert natürlich nur, wenn du dir die Fahrkarte einen Tag vorher kaufst, mit dem Kauf am Reisetag selbst klappt es nicht. Die große Masse wird sich natürlich über sowas keine Gedanken machen mit der Folge, dass viele dann die 5 % mehr zahlen werden oder sich dann eben doch für den Bus oder das eigene Auto entscheiden

      • David sagt:

        Steht denn bei der tariflichen Gleichstellung auch der eigentliche Startbahnhof auf dem Ticket? Oder einfach nur München, Hamburg, Berlin, etc.? Falls letzteres könnte man natürlich argumentieren, man müsse am ersten Geltungstag auch den „Startbahnhof“ verlassen…

        Laut Stuttgarter Nachrichten soll der Preisunterschied übrigens im Schnitt etwa plus/minus 3 Prozent betragen. Weshalb man dafür dieses Fass aufmacht, ist aus meiner Sicht völlig unverständlich.

      • tose25 sagt:

        „Steht denn bei der tariflichen Gleichstellung auch der eigentliche Startbahnhof auf dem Ticket? Oder einfach nur München, Hamburg, Berlin, etc.? Falls letzteres könnte man natürlich argumentieren, man müsse am ersten Geltungstag auch den „Startbahnhof“ verlassen…“
        Auf einem Automaten steht dickgedruckt die Sammelbezeichnung z.B. Köln und klein in Klammern der ausgewählte Bahnhof z.B. „Köln Hansaring“. Das Ticket wäre dann aber auch ab Köln Mülheim gültig. Ich weiß nicht, was du mit „Startbahnhof“ meinst, aber die Bedingungen schreiben ganz klar vor, dass am 1. Tag die Reise angetreten werden muss und diese Bedingung ist auch ganz klar erfüllt, wenn ich am 1. Tag nur eine Station mit der S-Bahn von Köln Hansaring nach Köln Hbf fahre und nicht kontrolliert werde. Wenn der Bahn das nicht passt, muss sie die Gültigkeitsdauer von 2 Tage auf 1 Tag verringern, was übrigens durchaus denkbar wäre. Übrigens steht in den Stuttgarter Nachrichten auch, dass bislang nur Szenarien getestet werden, aber nicht, wie hoch der Aufschlag dann am Ende wirklich sein wird.

  24. Olaf sagt:

    keine Rückfahrkarten mehr & Stornogebühr:
    In den meisten Fällen ist es ja so, wer die Hinreise nicht antritt, der fährt auch nicht zurück. Getrennt zu buchende Fahrkarten haben für die Bahn also den netten Nebeneffekt, daß bei Nichtantritt einer Bahnreise statt heute 17,50 EUR künftig 38 EUR fällig sind. Preissteigerungen auf einen Schlag um mehr als 100% kriegt für dieselbe Leistung kriegt die Bahn wie kaum ein anderer hin.

    • David sagt:

      Laut den Beförderungsbedingungen soll es zwar Hin- und Rückfahrt auf einem Ticket geben, aber dort dann mit jeweils festem Datum. So wie beim Sparpreis: „Hinfahrt gültig ab 1.4., Rückfahrt gültig ab 10.4.“

    • Florian Engers sagt:

      Dann kauf doch erstmal nur die Hinfahrt bzw. Einfache Fahrt , wenn Du Dir wirklich nicht sicher bist ob Du fährst… Wenn Du so flexibel sein muss.

  25. joa Falken sagt:

    Sinnvoll wäre Preisdifferenzierung je nach Zug, aber unabhängig vom Buchungszeitpunkt. Ein moderater Grundpreis für die meisten Verbindungen) und Aufpreise für die (kurze) Hauptverkehrszeit, diese in festen Stufen (z.B. 5 oder 10 Euro) für ausgewiesene Streckenabschnitte, als Zuschlagskarte einzeln zu kaufen.

    Freitag früh ist es auch nicht voller als Do oder So. nachmittag. Wen die Preisifferenzierung am Freitag ausgeprägter wäre, gäbe es nur Überfüllung am Do abend und Sa. früh.

    • David sagt:

      Damit gäbe es dann aber noch weniger Flexibilität. Oder der Preis des Tickets stünde dann erst fest, wenn man den Zug tatsächlich nimmt. Ich finde das System mit Normalpreis (aka Flexpreis) und Sparpreis eigentlich überzeugend. Überfüllung kann man auch durch Reservierungen steuern.

  26. Ich würde mir die Einführung einer BahnCard Fair wünschen. Statt einer Quadrillion an Kombinationsmöglichkeiten aus Preisen, Rabatten und Strecken lieber fixe Streckentarife mit fairen Konditionen.

  27. Ben sagt:

    Ab wann kann ich die Fahrkarten ab 11. Dezember 2016 buchen?

  28. Quuux sagt:

    Für Geschäftsreisende war bisher einer der wesentlichen Vorteile der Bahn gegenüber dem Flugzeug die Flexibilität. Wenn die Bahn das jetzt weiter einschränken will, dann wird sie diese Kundschaft verlieren. Denn Überfüllung, kaputte Toiletten, schlecht gesäuberter Passagierraum, Unpünktlichkeit und längere Reisezeit als besondere Bahn-„Features“ gegenüber dem Flug sind nicht so reizvoll, daß sie den oft höheren (!) Preis der Bahnfahrt rechtfertigen würden.

  29. justmy2cents sagt:

    Ich habe mir gerade den Artikel und diverse Kommentare durchgelesen und muss dazu sagen, dass ich praktisch nie Bahn fahre.
    Muss man einen Volkshochschulkurs belegen um Bahn einigermaßen günstig fahren zu können!? Ich verstehe da echt nur noch Bahnhof.
    Da steig ich doch lieber in mein Auto und fahre einfach los oder in den Flieger. Da zahle ich einen Preis von A nach B wenn ich früh genug buche und nicht, ich spare XX% auf die Mondpreise, wenn ich mit Rabattkarte XY bei Vollmond und gutem Wetter über 20 Grad und gleichzeitiger Periode meiner Frau buche…

    • tose25 sagt:

      Es gibt leider bislang noch keinen Volkshochschulkurs zum Bahn-Tarifsystem. Daher ist hier bis jetzt Selbststudium angesagt. Vom Niveau und Lernumfang her sowie dem nötigen Training im Umgang mit dem Buchungssystem würde das aber durchaus zwei bis drei Vorlesungsreihen an der Universiät entsprechen. Vielleicht wird gibt es ja irgendwann mal ein Fernstudium dazu. Wer die ganzen Tricks aber kennt, fährt pro Person günstiger Bahn als mit dem Fernbus oder in einem mit 5 Personen besetzten Auto.

      • David sagt:

        Stimmt, das Tarifsystem kann schon mal verwirrend sein. Torsten Maue hat dazu vor knapp zwei Jahren einmal ein E-Book veröffentlicht, das einige solcher „Tipps und Tricks“ enthält:

        Günstig Bahn fahren: So spart man richtig Geld beim Bahn fahren*

        Ganz fiese Buchungstricks, die teilweise ja gegen die Beförderungsbedingungen verstoßen, gibt es darin natürlich nicht. Aber für einen Bahn-Anfänger bietet es einen guten Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten. Mit Kindle-Unlimited kann man das Buch auch kostenlos lesen.

  30. Zugreisender sagt:

    Mich wundert ein bißchen, daß die Situation im Ausland noch nicht zur Sprache kam. In Spanien und Frankreich kann man im Fernverkehr (AVE bzw. TGV) beispielsweise NUR zuggebundene Tickets mit Sitzplatzreservierung kaufen. Die Tagespreise unterscheiden sich dort erheblich, will man z.B. morgen fahren, kann die Fahrt schonmal doppelt so teuer sein, wie drei Tage später.

    Klar, daß die Bahngesellschaften dadurch die Kosten senken, und die Züge gleichmäßig auslasten können. Dort gilt das aber nur im Fernverlehr, im Nahverkehr kann man aber nach wie vor ein Ticket kaufen, welches für beliebige Züge gültig ist. (Ich nehme an, daß das bei dem neuen Flexpreis der DB auch so ist?)

    Andererseits gibt es dort auch ein eigenes Streckennetz für den Fernverkehr, teilweise mit eigenen Bahnhöfen. Zumindest auf den von mir benutzten Strecken ist man durchgängig mit 250-320 km/h unterwegs, und es gibt auch keine Verspätungen oder „Störungen im betriebsbedingten Auflauf“ oder „Streckensperrungen wegen unvorhergesehener Baumaßnahmen“ usw.

    Da ist bei der Deutschen Bahn noch etwas ganz anderes schief gelaufen, als nur das Tarifsystem. Das ist echt schade, den ich fahre wirklich gerne mit dem Zug.

  31. Marcel sagt:

    Große Strecke von Hamburg nach München oder Stuttgart fahre ich mit dem Flixbus, dauert um einiges mehr als die Bahn aber keine Umstiege und Fahrkarte ist Bezahlbar, jeder Fahrgast wird in Flixbus gleich behandelt, es geht wunderbar ohne 1/2 klasse System

  32. Yxnos sagt:

    Das neue Modell klingt theoretisch gut trifft aber praktisch die treuesten Kunden, die Wochenpendler. Die können sich leider nicht aussuchen, an einem anderen Tag zu fahren.
    Ich kann mir also nicht vorstellen, dass die DB mit dieser Maßnahme neue Kunden gewinnt, sondern eher treue Kunden verliert. Auch wenn es wie in anderen Ländern gerade modern ist.
    Die Ticketgültigkeit 2 Tage für die Hinfahrt und 4 Wochen für die Rückfahrt die ist doch in unserem Lande Jahrzehnte etabliert.
    Was soll das also alles? Besser wird es so nicht!

  33. Levin sagt:

    Dann „verpeste“ ich halt lieber weiter die Luft mit meinem Auto :)

  34. Rainer sagt:

    Zum Glück fahre ich mit dem Auto. Da bin ich absolut flexibel.

    Da muss ich nicht erst ein Studium absolvieren, um durch das Preissystem der Bahn durchzusteigen.

    Als Gelegenheits- und Kurzfristfahrer hatte ich sowieso immer das dumme Gefühl, dass ich der Dumme bin, weil ich das Fahrpreissystem nicht durchblicke – daher hohe Preise zahle und die anderen Mitreisenden subventioniere. Das Gefühl wird nach Lektüre des Beitrages noch intensiver.

  35. Rainer sagt:

    Nicht falsch verstehen – ich finde öffentlichen Nah- und Fernverkehr gut. Nicht jeder hat ein Auto oder man muss mal auf ein Auto verzichten.

    Aber Bahnfahren ist teuer und sehr kompliziert – ich möchte einfach ein Ticket buchen und mich nicht erst durch komplizierte Regelwerke wühlen. Ich möchte mich nicht hinterher ärgend, dass ich viel zu viel gezahlt habe, weil ich eben als gelegentlicher Fahrer nicht alle ´Feinheiten kenne.

    Interessanterweise sagen einige Bekannte, dass sie nach Jahren mal auf die Bahn umgestiegen sind und es dann lieber in der Zukunft lassen. Denen geht es auch so.

  36. BG sagt:

    Bin Wochenpendler und echt frustriert von den Änderungen. Hatte gerade den Fall , dass ich statt „Dienstag hin, Donnerstag zurück“ direkt Dienstag abend wieder zurück bin, das wäre zukünftig nur noch mit mehr Aufwand und Generve möglich :(

  37. Matthias Mendler sagt:

    Ich liebe Bahnfahren. Bus ist keine Alternative, mit 190 cm bin ich kein Riese, aber die Busse sind zu klein, man wird ständig geweckt, es stinkt immer wieder nach dem Klo, usw. Flug ist zu unflexibel. Ich hab bisher auf einen Führerschein verzichtet, aber gerade mit Carsharing ist es jetzt wohl doch an der Zeit dafür.

  38. Marcel sagt:

    Positive Neuerung ist lediglich, dass nun ein beliebiges Ausweisdokument inkl. BahnCard als ID-NAchweis genügt und nicht mehr das bei der Reservierung angegebene mitgeführt werden muss.

  39. Janne sagt:

    Wird der Maximalpreis ebenfalls differenziert (die Probleme eines widerspruchsfreien Namens dafür ignorierend)? Wenn nicht, verkleinert sich die Lenkungswirkung nochmal. Ich kann allerdings nicht einschätzen, wie groß der Anteil von Reisenden ist, die den Maximalpreis zahlen.

    • David sagt:

      Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, gerade Umwegfahrkarten könnte man sonst ja entsprechend günstiger bekommen. Die bisherigen Strecken waren ja alle kürzer.

  40. Janne sagt:

    Spielraum wäre vorhanden, weil der Maximalpreis wesentlich stärker erhöht wird als die durchschnittlichen Fahrpreise im Fernverkehr. (4,9% vs. 1,9%). Eine Erhöhung des Maximalpreis um 2% wären ca €145 was eine Differenzierung von €4 nach oben erlauben würde.

  41. Hannes Leyer sagt:

    Also, ich bin sprachlos. Wie kann sich die Bahn das in Zeiten heftiger Konkurrenz durch Fernbus und Flieger erlauben?

    Ich buche bislang immer Flexpreis + BC50 mit Hin- und Rückfahrt auf einem Ticket. Wegen der massiven Einschränkung der Nutzbarkeit werde ich das definitiv nicht mehr tun. Ich plane, gelegentlich Sparpreise im Voraus zu buchen, wenn diese besonders günstig sind. Und ansonsten werde ich nur noch one-ways kurz vor der Abfahrt mit dem Navigator buchen. Und auf Strecken wie BER-FRA oder BER-CGN auch genau schauen, was für einen Preis Eurowings und Ryanair aufrufen.

  42. Simone sagt:

    die Bahn wirft den Vorteil, den sie bei ihren langjährigen Kunden hat, einfach mal so weg.
    ‚Geiz ist geil‘ ist nicht meine Einstellung. Mir kommt es nicht auf ein paar Euto mehr oder weniger an, sondern auf Flexibilität, auf die Möglichkeit spontan meine Rückfahrt einen Tag früher oder später vorzunehmen. Die Hinfahrt ist bei mir meist geplant und festgelegt, die Rückfahrt jedoch nicht. Wenn Tickets nun tagesgenaue Gültigkeit haben, bzw. man zwangsweise am ersten Tag fahren muss und nicht wie bisher 30 Tage gültig sind, bedeutet das für mich: nur noch Fahrkarten für ene einfache Fahrt kaufen. Die Rückfahrkarte dann spontan.

    Wobei wir beim nächsten Problem sind: konsequenterweise müsste die Bahn ihre Schalter und Fahrkartenautomaten aufstocken, da Bahnkunden nun vermehrt Fahrkarten für einfache Fahrten kaufen werden. Ich meine, was nützt mir ein Rückfahrtticket, bei dem ich die Rückfahrt an einem bestimmten Tag beginnen muss? Nichts. Wenn ich spontan einen Tag länger oder kürzer bleibe verfällt das Ticket. Wenn ich vor der Fahrt umplane, immerhin noch 19€ Umtasuchgebühr. Das braucht niemand. Also werde ich in Zukunft eine Extra Fahrkarte kaufen (müssen). Nur, bei der Rückfahrt wird es knapp mit vollen Schaltern und alle den Automaten, die in den letzten Jahren abgebaut wurde. Wenn ich unterwegs bin, habe ich kein Zugriff auf Drucker für online-Ticket. und Handyticket will ich aus anderen Gründen nicht. Also statt entspannt einfach die Rückfahrt antreten, nun den Stress noch vorher eine Fahrkarte kaufen zu müssen.

    keine 30 Tage Gültigkeit -> weniger Service -> konsequenterweise müsste der Preis sinken statt steigen. Weniger Leistung, weniger Geld. D.h. natürlich nur, wenn man kein Monopol hat.

    Mich macht die Umstellung sauer und ich habe schon durchgerechnet, ob sich die Bahncard 100 rechnet. Allein schon um nicht so viele einzelne Fahrkarten kaufen zu müssen und der verbundene Nerv damit. Oder ich kündige meine Bahncard und sehe mich nach Alternativen um. Locomore nimmt z.B.bald Fahrt auf.

    Dieses Geschäftsgebahren der Bahn einerseit Milliarden in unsinniger Großprojekte wie Stuttgart 21 zu versenken und andererseits den Service für Bahnkunden immer weiter herunterzuschrauben. Es nervt ungemein. Diese Arroganz einfach ohne Gegenleistung die Leistung einzuschränken – für mich sind Flexibilität und 30 Tage Gültigkeit ein wichtiger Grund bisher gewesen seit Jahren die Bahncard 50 zu nutzen.

    Klar, theoretisch kann man sagen: verteilen wir die Preise, damit die Auslastung sich verteilt. Nur, die Menschen sind nicht frei zu fahren wann sie wollen, sondern wann sie können, und das ist nun mal oft übers Wochenende. Da helfen keine ‚günstigeren‘ Preise (mehr als ein paar wenige Euro wird der Unterschied eh nicht sein)

    • Uli sagt:

      Den Ausführungen von Simone schließe ich mich in allen Punkten an. Bisher lässt sich die Rückfahrt nicht nur wirklich flexibel, sondern auch zeitlich knapp planen. Nun wird dies stressig und die Wahrscheinlichkeit ist groß, einen Zug zu verpassen (ich habe dies bei der Probephase in München schon erfahren müssen), denn selbst in großen Bahnhöfen sind die Fahrkartenautomaten häufig schon von anderen Benutzern blockiert und selbst am Bahncomfort-Schalter muss man warten. An kleinen Bahnhöfen gibt es bis zum Einfahren des Zugs oft überhaupt keine Chance, die Rückfahrkarte zu erwerben, da entweder der einzige Fahrkartenautomat wegen anderer Reisender nicht zugänglich ist oder auch gar nicht funktioniert. Flexibel ist nur der Preis – aber nicht mehr die Fahrkarte.

    • Florian Engers sagt:

      Alle Services mit den Jahren und Jahrzehnten dazu gekommen sind kannst an einer Hand nicht mehr abzählen liebe Simone. Von Steckdosen im Fernverkehr bis hin zur kostenlosen Tageszeitung in der ersten Klasse. Vom Bistro was grundsätzlich sogar Kaffeespezialitäten aus echter Bohne anbietet und Tickets die ich über ein Mobiltelefon buchen kann ohne anrufen zu müssen. Ich kann mir Tickets vorbestellen und an fast jedem DB Fernverkehrsautomaten abholen. Die Zugparks sind im großen und ganzen mit automatische Klimaanlagen ausgerüstet. Von einer CityTicket Funktion träumt man in Frankreich immernoch (z.B. in Paris nützlich). Ich würde nicht behaupten die DB stellt weniger Services zur Verfügung. Ich stell jetzt mal nicht DB Autos und Fahrräder in den Vordergrund denn die gibts noch nicht komplett kostenlos… Inklusive

  43. Butzi sagt:

    Bist Du Dir sicher, dass der „differenzierte Flexpreis“ tatsächlich in ganz Deutschland Anwendung finden wird?
    Diesem Artikel nach wird dieser „national ausgeweitet“ – das muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass er in der gesamten Nation Anwendung finden muss?!

    • David sagt:

      Hallo Butzi,

      in den Beförderungsbedingungen gibt es ab 11. Dezember nur noch den differenzierten Flexpreis. Damit gilt der Tarif für jedes ICE/IC/EC-Ticket, der „normale Flexpreis“ ist dort gar nicht mehr gelistet.

      Zum Vergleich:

      Bisher: „Der Flexpreis ist das jeweils für eine bestimmte Verbindung in Abhängigkeit von der gewählten Produkt- und Wagenklasse festgesetzte Entgelt.“

      Ab 11. Dezember: „Der Flexpreis ist das jeweils für eine bestimmte Verbindung in Abhängigkeit von der gewählten Produkt- und Wagenklasse, bei Flexpreisen der Produktklasse ICE/IC/EC zusätzlich auch in Abhängigkeit vom Reisetag, festgesetzte Entgelt. Das Entgelt für Flexpreise der Produktklasse C ergibt sich aus der jeweiligen Preisliste (Tfv 602/2).“

      Viele Grüße,

      David

      • Simone sagt:

        d.h. für Regionalzüge gibt es einen festen, tagesunabhängigen Preis – die 30 Tage Gültigkeit der Rückfahrt geht aber trotzdem verloren? Na toll.

      • David sagt:

        So wie ich das verstehe, gibt es bei der Rückfahrt keinen Unterschied hinsichtlich der Produktklasse.

        Vgl. 2.5.1. (BB PV):

        Die Geltungsdauer einer Fahrkarte ergibt sich grundsätzlich aus dieser selbst. Fahrkarten gelten bei einer Entfernung bis 100 km an dem auf der Fahrkarte zur Hin- sowie gegebenenfalls zur Rückfahrt innerhalb eines Monats jeweils angegebenen Tag (Geltungstag). Fehlt bei einer Fahrkarte zur Hin- und Rückfahrt die Angabe des Rückfahrtages, so gilt diese zur Rückfahrt am Tag der Hinfahrt. Bei einer Entfernung von über 100 km gelten Fahrkarten zur einfachen Fahrt am jeweils auf der Fahrkarte angegebenen Tag sowie am Folgetag; entsprechendes gilt bei Hin- und Rückfahrten für die Rückfahrt. In allen Fällen ist die jeweilige Fahrt an dem auf der Fahrkarte zur Hin- bzw. Rückfahrt angegebenen Tag anzutreten.

  44. Tim sagt:

    Mit dem dem „Differenzierten Flexpreis“, schon sprachlich ein Unding, daß jeden, der ein Sprachgefühl hat, erschauern läßt, kastriert die DB sich an den entscheidenen Stellen. Nämlich bei der Flexibilitität der Fahrkartennutzung und der Berechenbarkeit der Preise.

    Nicht jeder kann oder will mit Sparpreisen arbeiten. Ich fand das nebeneinander gut, die einen haben dieses, die anderen nutzen jenes. Jetzt aber auch die Festpreistickets derart rigoros zu beschneiden, daß die Hinfahrt am ersten Gültigkeitstag angetreten werden muß, bei einer Rückfahrkarte die Monatsfrist gestrichen wird, ist für mich eine Riesensauerei! Das bedeutet m.E., die DB will auf diesem Weg die Festpreistickets eliminieren, indem sie sie unattraktiv macht. Zuknüftig sollen also nur noch Sparpreistickets gelten, wo die Vergleichbarkeit und damit die Preistranspararenz enorm eingeschränkt ist.

    Genauso unmöglich finde ich die Erhöhung des Stornoentgeltes auf 19 Euro. Schon die Erhöhung auf 17,50 Euro fand ich frech. Das heißt, bei mittellangen Strecken lohnt das Storno nicht mehr und die Bahn kann schön mit dem eingesäckelten Geld rechnen..

    Mein Weg ist klar. Ich werde gegen die neuen Bedingungen protestieren, die Bahncards werden nicht verlängert, dafür werden mich die Flughäfen und mein Firmen-Astra deutlich häufiger sehen. Die Tankstellen und Fluggesellschaften mögen sich bei der DB bedanken. Ich sage nur: Its time to say good by, Deutsche Bahn!

  45. Jens sagt:

    Die Bahn setzt alles daran, Ihre letzten Kunden auch noch zu vergraulen.
    Ich nutze den Service der Bahn nur noch bis zum Ende meiner BahnCard und steige dann definitiv wieder auf das Auto um: Günstiger, Schneller, Flexibler.
    Und die neue Flexpreisregelung auf der Teststrecke München-Nürnberg habe ich schon die letzten Monate zu spüren bekommen: Es gibt von Beginn an keine Tickets mehr für unter 39 Euro! Und somit ist das Angebot damit absolut unattraktiv, zumal mich die Autofahrt nur die Hälfte kosten würde.

  46. Stefan sagt:

    Ich denke du taeuschst dich bei einem wichtigen Aspekt: Der grosse Vorteil des Flexpreis war m.E. nicht der freie Rueckreisetag, sondern die fehlende Zugbindung. So dass man, wenn ein Meeting mal laenger dauert, auch einen Zug spaeter nehmen kann z.B. Und dieser grosse Vorteil bleibt bestehen.

  47. ORS sagt:

    Das wird mE dazu führen, dass weniger Flexpreise verkauft werden und man vielleicht irgendwann keien mehr anbitet.
    „Will der Kunde gar nicht“

    Erlösmäßig wird es dadurch für die Bahn allerdings nach Hinten los gehen.

    Alles wird besser … :-(

  48. Normalpreisnutzer sagt:

    Die neuen Gültigkeitseinschränkungen sind nur dann nachteilig, wenn man den Flexpreis im Vorverkauf erwirbt. Das ist bei einem Flexpreis aber zumeist vollkommen sinnfrei.

    Einen Flexpreis-Fahrschein kauft man ganz einfach erst unmittelbar vor Abfahrt des Zuges am Bahnsteig am Automaten wenn man sich definitiv entschieden hat, dass man JETZT die Fahrt antreten will. Und bei der Rückfahrt macht man es genauso.

    Unterwegs unterbrechen kann man ja immer noch. Zug überfüllt, Bordrestaurant defekt, Lust auf Pause oder spontane Stadtbesichtigung? Einfach aussteigen, in die Sonne setzen, Essen gehen oder herumspazieren und später weiterfahren. DAS ist der wirkliche Mehrwert des Flexpreises gegenüber der Zugbindungs-Zwangsjacke.

    • David sagt:

      Das mag für den „normalen“ Kunden gelten, gerade für Geschäftsreisende ist aber eine gemeinsame Ausstellung von Hin- und Rückfahrt eher üblich. Bisher konnten diese flexibel planen, solange maximal ein Monat zwischen Hin- und Rückfahrt lag. Das ist jetzt nicht mehr so einfach.

    • Falkenhain sagt:

      Eine Fahrkarte für Hin- und (ggf. im Tag unbestimmte) Rückfahrt hat auch den Vorteil, dass man die City-Option auf dem Weg zum Bahnhof (bei der Rückfahrt) nutzen kann.

  49. Falkenhain sagt:

    Der „differenzierte Flexpreis“ wäre der richtige Weg, wenn er auf dem Niveau der niedrigeren Sparpreise angeboten würde, und die Sparpreise und BahnCards und alles mehr, was das Reisen umständlich macht, abgeschafft würden.
    Tageweise Differenzierung macht wenig Sinn, warum soll es Sonntag früh, wenn die Züge viel leerer sind als an Werktagen, besonders teuer sein??

  1. 30. September 2016

    […] Weil die Deutsche Bahn bekanntlich viel zu serviceorientiert ist, wird ab nun hart dagegen gesteuert. Zunächst fällt mal der Flexpreis: […]

  2. 17. Oktober 2016

    […] Das Zugreiseblog schreibt dazu im Artikel Deutsche Bahn schafft Flexpreis ab: […]

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