Mehrwertsteuerreform: Bahntickets ab 13,40 Euro | Zugreiseblog

Mehrwertsteuerreform: Bahn-Tickets bereits ab 13,40 Euro

David

Hi, ich bin David, der Gründer des Zugreiseblog. Hier erfährst du alles zum Slow Traveling per Zug – egal, ob beim Interrail in Europa, Work and Travel in Australien oder beim Backpacking durch Südostasien. Du bist neu hier? Dann lies am besten, worum es in meinem Bahnblog geht.

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8 Antworten

  1. Michael sagt:

    Mehrwertsteuer bei Staatsbetrieben ist sowieso völliger Unsinn.

    Der Staat subventioniert die DB, die DB führt die Umsatzsteuer wieder an die BRD ab.
    Im Prinzip nur das Spiel “Linke Tasche, Rechte Tasche” mit dem einzigen unterschied, dass hier zusätzliche Finanzbeamte notwendig sind, die das ganze abwickeln.

    Die aktraktivitätssteigerung für den Kunden ist natürlich mehr als begrüßenswert!

  2. Christian sagt:

    Grundsätzlich super – auch für Zeitkartenbesitzer.
    Da voraussichtlich die BC100 dann rd. 400 EUR billiger wird (ab 1.1.), muss man jedoch nun schon kalkulieren, wenn die BC100 in diesem Jahr abläuft:
    Z.B. hole ich eine Probe-BC100 für 1.312 EUR, um den Zeitraum bis 1.1.2020 zu überbrücken, so dass ich später eine günstigere BC100 erwerben kann.
    Der hohe Preis der Probe-BC100 lohnt sich auf den ersten Blick.

  3. Sabine Schmidt sagt:

    Dafür hat die DB aber schon mal die Preise für BC 100 wieder erhöht…jetzt auf 4.395.- Euro, das sind immerhin 125.-€ mehr als letztes Jahr. Bei dem Chaos und den dauernden Verspätungen und Problemen bei den Bordrestaurants (ICE 4) müssten Bahnkunden eigentlich Erschwerniszulage bekommen…und das Zugpersonal gleich mit. Ich fahre jede Woche Berlin – Stuttgart. Wenn ich mal unter 30min Verspätung habe, freue ich mich.

  4. Markus C. sagt:

    Auf internationalen Strecken wird nur bis deutscher Grenze überhaupt Umsatzsteuer erhoben. Ab Grenzbahnhof gilt die Mehrwertsteuer des anderen Mitgliedstaates. Die wird aber von der Deutschen Bahn nicht auf dem Ticket ausgewiesen (weil sie es dann rechtlich “schulden” würde – also bezahlen müsste). Das übernimmt dann aber die ausländische Bahngesellschaft.
    Ich höre gar nichts bezüglich der Sitzplatzreservierung in der 2. Klasse. Lange Zeit wurde die Steuer ja gar nicht auf den Belegen ausgewiesen. Seit einiger Zeit mittlerweile doch. Als steuerliche “Nebenleistung” zur “Hauptleistung” Bahnfahrt müsste das Reservierungsentgelt auch statt 19% nur 7% – also statt 4,50 Euro dann (genau gerechnet) 4,05 Euro sein. Wobei man wohl auf glatte 4 Euro rechnen sollte.

  5. Max sagt:

    Verstehe ich richtig? Wenn man vor 1.01.2020 für Fahrten nach 1.01.2020 bucht gibt es noch 19% MwSt, wenn man ab 1.01.2020 bucht wird der Ticketpreis für den gleichen Tag im 2020 günstiger? Ich muss im Februar HH bis Wien fahren, also mit der Buchung bis 1.01.2020 warten?

  6. Till sagt:

    Es ist keine Preissenkung. Es ist eine Umsatzsteuersenkung. Die Nettopreise sollen gleich bleiben, bei verringerten Steuersatz darauf sinkt dadurch der Bruttopreis für Kunden, die umsatzsteuerpflichtig sind. Wer umsatzsteuerbefreit ist (z.B. gewerblichee Kunden) zahlen weiterhin genau das gleiche. Politisch wirft das die Frage auf, warum man eigentlich nur Privatreisende zu mehr Bahnfahrten motivieren möchte, während man das sogenannte Dienstwagenprivileg unangtastet lässt.
    Außerdem steht immernoch nicht fest, dass die Steuersenkung zum 1.1.2020 kommt. Gestern stimmte zwar der Bundestag dem entsprechenden Gesetzentwurf zu. Der Bundesrat muss dem aber ebenfalls noch zustimmen (und dann noch der Bundespräsident das Gesetz unterzeichnen)

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