Deutsche Bahn lässt mehr Nacht-ICE fahren | Zugreiseblog

Nacht-ICE: Deutsche Bahn baut Verbindungen weiter aus

David

Hi, ich bin David, der Gründer des Zugreiseblog. Hier erfährst du alles zum Slow Traveling per Zug – egal, ob beim Interrail in Europa, Work and Travel in Australien oder beim Backpacking durch Südostasien. Du bist neu hier? Dann lies am besten, worum es in meinem Bahnblog geht.

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12 Antworten

  1. Daniel l sagt:

    Ich nehme häufiger ICE 618 zwischen München und Frankfurt in der 1. Klasse und hab noch nie Probleme gehabt! Eine gesunde grundvorsicht ist natürlich immer angebracht! Allerdings ist die 1. Klasse meistens so leer so das Fremde auffallen würden!

  2. Christoph sagt:

    Finde es schade dass die Bahn teilweise Probleme hat, in den Zügen eine behagliche Temperatur einzustellen. Gerade nachts u morgens wenn die Fahrgäste müde sind, und eher frieren, ist es oft zu kalt.

    Generell sollten nachts doch noch mehr Züge fahren, Wagenpark, Infrastruktur etc ist doch eh vorhanden. Auch ins angrenzende Ausland wie Innsbruck, Amsterdam oder Lyon wäre toll.

  3. Elias sagt:

    Ich fahre einigermaßen regelmäßig mit dem ICE 619 von Mannheim nach München. Es kam sogar schon vor das der ICE eine Verspätung von 60 Minuten komplett aufgeholt hat

  4. Arno.Nyhm sagt:

    Ich hätte ja lieber dass die Nachtzüge die volle Geschwindigkeit fahren. Ich will nicht 7 oder 8 Stunden im Zug hocken (nicht jeder kann und will in den Sitzen schlafen). Aber aktuell fährt die letzte sinnvolle Verbinding Berlin-Köln um 19:49 und danach erst wieder um 04:30. Ich würde gerne etwas später von Berlin wegfahren aber nicht unnötig lange im Zug sein.

    • Daniel Kästner sagt:

      Freitags und sonntags hast Du noch ICE 540 gegen 21,30 Uhr ab Berlin Hbf und ansonsten halt die Verbindung via Hamburg! Die Strecke wird mMn sowieso sehr gut bedient in Tagesrandzeiten

  5. Stefan Kraft sagt:

    Ich habe 2010 den Nacht-ICE von Hamburg nach Graubünden (Ausstieg in Zürich) genommen. Insgesamt empfand ich die Fahrt als unangenehm bzw. fühlte mich am nächsten Morgen wie gerädert; mit einer Fahrt ist das natürlich kein statistisch relevantes Urteil auch für mich als Einzelperson, aber ich denke, dass die Nacht-ICEs nicht mein Zugtyp sind. Die CityNightLine habe ich dagegen im Liegewagen einige Male genutzt.
    Auch wenn ich die Strecke Hamburg – Zürich nicht mehr nehme (ich bin umgezogen), freut es mich, dass Nachtzüge weiterhin von der ÖBB und privaten Unternehmen angeboten werden.

  6. Rian van der Borgt sagt:

    Wenn man ein City-Ticket benutzen möchte und der Nacht-ICE kurz nach Mitternacht abfährt, kann man einfach einen Vorlauf mit einem Nahverkehrszug dazubuchen, wobei die Abfahrt dann vor Mitternacht ist. Der Preis erhöht sich dadurch meistens nicht. Der Abfahrtsbahnhof sollte innerhalb des Gültigkeitsbereiches des City-Tickets liegen.

  7. Sylvia sagt:

    Ich stimme Stefan Kraft zu – Nacht-ICE fahre ich nur, wenn es sein muss. Ich kann zwar im Sitzen einigermaßen “dösen”, es endet aber entweder mit verrenktem Rücken oder verrenktem Hals und hat mit “bequem” nix zu tun. Auch die Erhöhung der Fahrtzeit von 4,5 auf über 7 Stunden für bspw. die Verbindung Köln-Berlin, die ich einige Male genutzt habe, trägt nicht zu meinem Wohlbefinden bei :o(. Ich habe eine der letzten CNL-Verbindungen Karlsruhe-Berlin im Liegewagen genutzt, das war um Klassen angenehmer … allerdings hat es dieser Zug geschafft, mit einer knappen Stunde Verspätung in Berlin anzukommen (das muss man auch können, bei einer Nachtverbindung). Langstrecken (Schweiz, Italien, Ungarn) kommen für mich grundsätzlich nur mit Nachtzügen mit Liegewagen in Frage.

  8. Florian Bruns sagt:

    Statt in diesem Artikel detailliert die angeblichen Vorzüge der “Nacht-ICE” dazulegen und so das Spiel der DB mitzuspielen, fände ich es angebrachter, den empfindlichen Verlust zu thematisieren, den Fahrgäste in Deutschland durch den Wegfall echter Nachtzüge mit Schlaf- und Liegewagen hinnehmen mussten.
    Meine “Nacht-ICE”-Erfahrungen zwischen Köln und Berlin waren jedes Mal katastrophal, Halt an jeder Milchkanne, laute Ansagen dieser Halte, grelles Licht, Sitzlehnen selbst in der 1. Klasse nur minimal verstellbar. Das auch nur irgendwie als Alternative zum echten Nachtzug anzupreisen, wie es die Bahn und auch dieser Artikel leider tun, ist zum Lachen – oder zum Weinen.

    • David sagt:

      Hallo Florian,

      vielen Dank für deinen Kommentar.

      Ich stimmte dir zu, dass der Nacht-ICE mit einem klassischen Nachtzug nicht mithalten kann. Deshalb rate ich in dem Artikel ja auch zu den ÖBB- und FlixTrain-Nachtzügen, wenn man einen Schlaf- oder Liegewagen nutzen möchte. Auf das grelle nicht abschaltbare Licht und die anderen wunden Punkte (etwa die erhöhte Diebstahlsgefahr) gehe ich ja ausführlich ein. Die Ansagen wurden inzwischen allerdings schon reduziert, das war früher deutlich schlimmer (zum Beispiel Ansage aller Umsteigemöglichkeiten – mitten in der Nacht!).

      Nichtsdestotrotz: Die Nacht-ICE sind beliebt, das zeigen mir auch die Reaktionen auf diesen Beitrag. Deswegen ist es auch sinnvoll, über die Neuerungen ab dem Fahrplanwechsel zu informieren. Die Deutsche Bahn wird Nachtzüge mit Schlaf- und Liegewagen sicher nicht zurückholen, aber deshalb sollte man die Nacht-ICE auch nicht einfach nur verteufeln, zumal es selbst bei den CityNightLine zahlreiche Reisende den Sitzwagen gebucht haben (die Diskussionen zum Licht gab es übrigens schon damals, obwohl es im CNL-Sitzwagen deutlich weniger grell war als in den heutigen Nacht-ICE).

      Im Endeffekt soll jeder selbst entscheiden, mit welchen Zügen er gerne fahren möchte. Wichtig ist aus meiner Sicht vor allem, dass es entsprechende Alternativen gibt. Und ganz ehrlich: Hätte die Deutsche Bahn die CNL nicht aufgegeben, stünden wir heute nicht vor einer Renaissance der Nachtzüge mit einem Betreiber (ÖBB), der auch wirklich an sein Produkt glaubt und kräftig investiert.

      Viele Grüße

      David

  9. Lüdtke sagt:

    Ich schließe mich dem Beitrag von Florian Bruns an. Fuhr am Dienstag von Berlin nach München: Halt an jeder Milchkanne, laute Ansagen an JEDEM Halt mit Standort, Begrüßung, Verabschiedung, Zugführer und Zugbegleiter liefen wie bei Tags mit normaler Gesprächslautstärke durch Ruhebereich 1. Klasse, grelles Licht, Sitzlehnen in der 1. Klasse nur minimal verstellbar. Fahrkartenkontrolle durfte ich 3 mal Erleben, Lautstarken Zugführerwechsel mit Übergabe in meiner Fahrtrichtung 3 mal, da das Ruheabteil “Psst” direkt an der Zugführerkabine liegt. Verstehe nicht, wie man bei “Nachtruhe” so agiert.

  10. IrisB sagt:

    Nunja. Grundsätzlich findes ich die Nacht-ICE gut ABER: zu kalt. Lärm macht mir eigentlich nichts aus. Aber jedem das Seine. Bin von Samstag auf Sonntag mit dem ICE 619 von Siegburg/Bonn nach Stuttgart gefahren. Auch in die Gegenrichtung war ich in der Nacht schon Fahrgast. Wer allerdings schlafen möchte und das bei Lärm nicht kann, der sollte es leiber bleiben lassen. Und wie gasaht VIEL ZU KALT. GEFRIERTRUHE.

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